Wittinger Züchter bleiben trotz eines Pferdeseuchen-Falls in Osnabrück gelassen

Rotz: Tierarzt rät zur Vorsicht

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Dass bei einem Pferd im Landkreis Osnabrück die gefährliche wie tückische Pferdeseuche Rotz aufgetreten ist, versetzt die Wittinger Züchter jetzt nicht in Aufregung.

Wittingen. Die Nachricht ließ Pferdehalter und -züchter mindestens hellhörig werden. Bei einem Sportpferd aus dem Landkreis Osnabrück hatte sich der Verdacht auf Rotz bestätigt.

Anfang Dezember waren bei der routinemäßigen Ausreiseuntersuchung des in die USA verkauften Pferdes Antikörper auf die für Pferde hochgradig gefährliche Infektionskrankheit Rotz festgestellt worden. Das Tier war daraufhin getötet worden. Es hatte indes keinerlei Symptome gezeigt.

Das sei eben das Tückische an der meldepflichtigen Tierseuche, sagt Dr. Mario Ruppert, Amtstierarzt für den Landkreis Gifhorn. „Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit können mehrere Monate vergehen.“ Aber auch schon nach drei Tagen kann ein mit Rotz infiziertes Tier erste Symptome zeigen, weiß Ruppert.

Bis Mitte der 50er Jahre galt Rotz als eine der gefährlichsten Seuchen für Pferde oder Esel.

Von Jens Schopp

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