Kästorf Open: Auch Pollhöfen und Ummern landen bei Wettbewerb diesmal nicht weit vorn

„Rote Laterne“ für Knesebecker Wehr

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Ortsbrandmeister Brand (r.) gratulierte allen Siegern und übergab ihnen ihre Pokale. Den äußerst knappen Sieg trugen die Feuerwehrleute aus Neubokel davon: Sie verbuchten die schnellste Zeit und blieben fehlerlos im Wettkampf. Die Wehren aus Pollhöfen und Ummern landeten auf den Plätzen 12 und 14.

Kästorf/Isenhagener Land. Bei wechselhaftem Wetter begrüßte Ortsbrandmeister Marco Brand 19 Gruppen der Feuerwehren aus dem Landkreis Gifhorn: Diese nahmen an den jährlichen Wettkämpfen bei den „Kästorf Open“ teil.

„Die Feuerwehrleute aus Neubokel dürfen feiern: Sie sind mit 447 Punkten der Sieger, sie haben mit 53 Sekunden auch die schnellste Zeit und keine Fehler beim Wettkampf“, so Brand beim Überreichen des Siegerpokals. Nur einem Wimpernschlag dahinter lagen Wilsche II (443,7) und Kästorf IV (443,6), beide waren auch ohne Fehlerpunkte geblieben.

„Die ‘Rote Laterne’ für den letzten Platz geht an die Feuerwehr Knesebeck mit 30 Fehlerpunkten. Sie haben ja auch die längste Anfahrt“, so Brand beim Überreichen der Laterne an Maverick Dierks. Die Feuerwehren aus Pollhöfen und Ummern belegten die Plätze 12 und 14.

Maverick Dierks von der Knesebecker Wehr nahm die „Rote Laterne“ aus den Händen des stellvertretenden Kästorfer Ortsbrandmeisters, Sven Wittberg (l.), und des Ortsbrandmeisters Marco Brand entgegen.

Die Wettkampfübung erfolgte nach den alten Regeln: Es mussten die Saugschläuche vom offenen Gewässer zur Pumpe gelegt werden. Dann die B-Leitung zum Verteiler und drei C-Schläuche zu den Strahlrohren. Erst wenn die Kanister von den Plattformen fielen, wurde die Zeit gestoppt. Aber nicht nur die Zeit zählte: Falsche Einsatzkommandos und falsche Knoten am Schlauch waren Fehlerpunkte, die Absperrung durfte nicht übertreten werden.

Es war wieder Volksfeststimmung bei strahlendem Sonnenschein: Über 200 Feuerwehrleute und Gäste verfolgten die fairen, spannenden Wettkämpfe. Zum 35. Mal kam das Wettkampfgericht aus Wehnsen, hob Brand in seinen Dankesworten an alle Teilnehmer lobend hervor.

Die Frauen der Kommandomitglieder und Helfer versorgten die Teilnehmer und Zuschauer mit Getränken, Würstchen, Pommes, Kaffee und Kuchen.

Von Bernd Behrens

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