Radenbeck: Erst im nächsten Jahr soll das Friedhofsgebäude saniert werden

Risse ängstigen Kapellenbesucher

Die Risse an der Außenwand der Kapelle sind gut zu erkennen.

Radenbeck. Schon seit längerem ist Elke Mikat aus Gifhorn die Friedhofskapelle in Radenbeck ein Dorn im Auge. „Die Kapelle sieht schrecklich aus“, kritisiert sie. Das Gebäude sehe aus wie ein Schandfleck.

Regelmäßig ist die ehemalige Radenbeckerin gemeinsam mit ihrem Vater auf dem Friedhof, um das Grab ihrer Mutter zu besuchen. „Warum passiert da einfach nichts?“, fragt Elke Mikat empört.

Die Kapelle in Radenbeck wurde Anfang der 1970er Jahre gebaut – heute nagt der Zahn der Zeit unübersehbar an dem Gebäude. Elke Mikat kennt auch andere Friedhofskapellen: „Überall ist alles schön in Ordnung, nur in Radenbeck bekommt man das nicht hin.“ Das Gebäude ist sowohl innen als auch außen von zahlreichen Rissen durchzogen. Elke Mikat befüchtet deshalb, dass die Sicherheit der Menschen dort nicht mehr gewährleistet ist. „Muss erst jemand durch herunterfallende Teile verletzt werden, bevor man hier tätig wird?“ Sie ist der Meinung, dass durch einen Grünbewuchs die Schäden an der Kapelle kaschiert werden sollen.

Dass man dabei ist, die Sanierung auf den Weg zu bringen, bestätigt Albert Soltau, Bauamtsleiter der Stadt Wittingen, auf IK-Nachfrage. „Gelder für eine Sanierung sollen in den Haushalt für das Jahr 2014 eingestellt werden“, kündigt er an. Allerdings bewegen sich die Arbeiten, die an der Kapelle erforderlich sind, nach den Worten von Soltau in einem ganz normalen Rahmen. Schließlich sei die Kapelle mittlerweile auch über 40 Jahre alt. „Das sind alles altersbedingte Schäden“, erklärt der Bauamtsleiter.

In welcher Höhe Geld in den Haushalt eingestellt werden soll, kann er noch nicht sagen – auch nicht, wie hoch die Investitionssumme sein wird. „Das was nötig ist, wird gemacht“, bekräftigt Soltau.

Von Meike Karolat

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare