Marodes Holz, festgerosteter Wetterhahn: Kirchturmspitze wird saniert

Restaurierung hoch über Radenbeck

Wie ein Zahn, der auf eine Krone wartet, präsentiert sich derzeit der Kirchturm.
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Wie ein Zahn, der auf eine Krone wartet, präsentiert sich derzeit der Kirchturm.

Radenbeck. Derzeit zeigt sich der Turm der Radenbecker Kirche ohne Turmspitze und ohne Wetterhahn. Bei Untersuchungen waren schon vor geraumer Zeit Rostschäden an der Haltestange festgestellt worden.

Dann dauerte es einige Zeit, bis nun die Restaurierung in Gang geschoben wurde.

Kürzlich rückte ein einer Gifhorner Firma an und wurde auf dem Kirchhofgelände passend ausgerichtet. Bis auf 40 Meter Höhe lässt sich der Kran ausfahren. Ein entsprechender Arbeitskorb wurde in den Kranhaken gehängt, und Klempnermeister Helmut Schulz und sein Mitarbeiter Guido Huth von der Radenbecker Firma Lingg & Schulz wurden gut gesichert in die luftige Höhe von 28 Metern unter die Turmspitze gehievt.

Der Turm war im Jahr 1963 mit Kupferplatten verkleidet worden, weil die alten Schieferplatten marode waren und teilweise schon fehlten. Um nun die eiserne Stange abzumontieren, die eine Kugel, eine Umkränzung und den Wetterhahn trägt, musste ein Stück des kupfernen Spitzdaches entfernt werden. Bei der Arbeit zeigte sich, dass auch ein Teil der oberen Holz-Unterkonstruktion durch Eintritt von Wasser vergammelt ist.

Von Heinz-Henning Huth

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