Kritik an politischem Kommunikationsstil: Butting will von Bauvorhaben Abstand nehmen

Restaurant-Pläne wohl erledigt

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Das Haus links gehört dem Unternehmen und sollte für das Betriebsrestaurant abgerissen werden. Auch der Parkplatz sollte für das Bauvorhaben zum Teil mitgenutzt werden. Zum nächsten Wohngebäude waren 30 Meter Abstand geplant.

Knesebeck. Die Diskussion um das geplante Betriebsrestaurant der Firma Butting in Knesebeck ist möglicherweise beendet. „Ich werde das wohl erst einmal auf Eis legen“, sagte Geschäftsführer Hermann Butting gestern gegenüber dem IK.

Dem Firmenchef missfällt die bisherige Art der Kommunikation zwischen Politik und Unternehmen in dieser Sache.

Butting moniert unter anderem, dass kein Vertreter des Unternehmens zu der Bauausschuss-Sitzung eingeladen wurde, in der es um das Projekt ging. Der Ausschuss hatte, wie zuvor auch schon der Ortsrat, den Daumen gesenkt.

Geschäftsführer Dirk Meinecke hätte auch gern mehr Diskussion erlebt: „Wir waren überrascht, dass im Ortsrat gleich ein Beschluss gefasst wurde. Wir dachten, wir kommen erst einmal ins Gespräch.“

Butting sagt nun: „Ich möchte nicht, dass man so miteinander umgeht.“ Er habe das Betriebsrestaurant mit seinem futuristischen Design und der Fußgängerbrücke über die L 286, das auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein sollte, als Geschenk für Knesebeck betrachtet. Er wolle niemanden erst überreden müssen: „Wir haben genug anderes zu tun.“ Für heute Abend war eigentlich geplant, dass der Firmenchef das Projekt im Verwaltungsausschuss der Stadt noch einmal vorstellt. Er werde vermutlich nicht hingehen, sagte Butting gestern.

Von Holger Boden

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag im IK.

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