Ferienbeginn in vier Bundesländern kann auch Pendler aus Wittingen beeinträchtigen

Reisewelle bringt verstopfte Straßen

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Dicht an dicht: Vor allem im Großraum Hamburg werden Kraftfahrer wieder auf eine Geduldsprobe gestellt.

Hamburg/Wittingen. Bereits am vergangenen Wochenende kamen die Autofahrer zum Teil nur im Kriechgang voran. Über 500 Kilometer Stau bildeten sich beispielsweise auf den Autobahnen der Großraumregion Hamburg. Insgesamt 160 Stunden gingen so verloren.

Mit 16 Kilometern hielt der Stau auf der A7 Richtung Hamburg zwischen Berkhof und dem Dreieck Walsrode am Sonntag einen traurigen Rekord.

Diese Verkehrsbehinderungen geben ein Vorgeschmack auf das, was Autofahrern ab dem morgigen Donnerstag blüht. Hamburg, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern starten diese Woche in die Ferien. Und da die Autobahn 7 zwischen Walsrode und Hamburg wegen diverser Baustellen regelmäßig zur Staufalle wird, weichen viele Autofahrer über die B4 aus, um über Braunschweig, die Kreise Gifhorn und Uelzen gen Norden zu gelangen. Da die B 4 nördlich von Uelzen derzeit voll gesperrt ist, könnten auch die Ausweichstrecken verstopfen. Insbesondere für Pendler zwischen dem Isenhagener Land und Braunschweig könnte es tagelang kritisch werden.

Laut ADAC Reisemonitor 2017 will die Hälfte der Urlauber mit dem Auto verreisen. Gerade auf den Routen zu den Nordsee- und Ostseestränden wird es daher eng: Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zählen zu den zehn am häufigsten nachgefragten Zielen bei der Routenplanung von ADAC-Mitgliedern. Die Tourismusverbände in Hamburg, Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern erwarten für diese Saison Rekordergebnisse.

Wer kann, sollte die besonders verkehrsstarken Zeiten in den Nachmittags- und Abendstunden am Donnerstag und Freitag sowie den Samstag meiden.

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