„Ihr seid nicht allein!“

Regenbogen in Corona-Zeiten: Wittingerin will mit Aktion Zeichen für Kinder setzen

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Winja Laurinat hat zusammen mit ihren Töchtern Frieda (3) und Ella (7) ein Regenbogenbild ins Fenster gehangen. Das soll ein Zeichen für alle anderen Kinder in Isolation sein, dass sie nicht alleine sind.

Wittingen – Das Bild eines Regenbogens im Fenster – das soll in diesen Wochen ein Zeichen der Hoffnung für die Kinder sein. Winja Laurinat aus Wittingen will mit dieser Aktion den Kindern bewusst machen, dass sie trotz notwendiger Isolation nicht alleine sind.

„Ich habe eine solche Aktion auf Instagram gesehen“, erklärte Laurinat im IK-Gespräch. „Ich fand die Idee sofort super und dachte: Das machen wir auch!“

Denn ihre Töchter Ella (7) und Frieda (3) waren auch sofort begeistert. Mit bunten Stiften wurden auch prompt Regenbögen auf Papier gemalt und schließlich in die Fenster geklebt. „So können die Kinder, wenn sie mit ihren Eltern draußen spazieren gehen, die Regenbögen in den Fenstern zählen“, beschreibt die junge Mutter. „Und sie wissen, dass hinter jedem Regenbogen auch ein Kind steckt und sie nicht alleine sind.“ Der Regenbogen ist dabei nicht nur bunt, sondern symbolisiert auch, dass auf Regen wieder Sonnenschein folge.

Die Aktion ist nicht nur bei Familie Laurinat gut angekommen. „Wir haben das gleich in unserer Handballgruppe sowie an die Eltern in der Schulklasse und der Kita-Gruppe weitergegeben“, sagte Laurinat. „Schon am selben Abend habe ich erste Bilder aufs Handy geschickt bekommen.“ Mittlerweile nehmen bereits rund 20 Familien an der Aktion teil – Tendenz steigend.

„Es hat sich auch zu einem Spiel entwickelt“, so die Wittingerin. „Die Kinder halten beim Spaziergang nach den Bildern Ausschau und freuen sich, wenn sie ein neues entdecken.“ So könnten die Kinder gewissermaßen auch auf Distanz Kontakt zu anderen Kindern aufrechterhalten, freut sich Laurinat.

VON DENNIS KLÜTING

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