Ergebnisse der Lübener Werkstattwoche werden bis 19. Januar im Wittinger Rathaus ausgestellt

„Reduce to the max!“

Noch bis zum 19. Januar sie über 100 Ergebnisse der 14. Internationalen Werkstattwoche im Wittinger Rathaus ausgestellt, die sich allesamt mit dem Thema „reduzieren“ beschäftigen.
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Noch bis zum 19. Januar sie über 100 Ergebnisse der 14. Internationalen Werkstattwoche im Wittinger Rathaus ausgestellt, die sich allesamt mit dem Thema „reduzieren“ beschäftigen.
  • Dennis Klüting
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Wittingen. 21 Künstler aus 12 Nationen, 10 Tage und über 100 Werke: Das sind die Ergebnisse der Internationalen Werkstattwoche in Lüben, die im Sommer zum 14. Mal in dem Rundlingsdorf stattfand. Diese Werke sind nun bis zum 19. Januar im Wittinger Rathaus zu bewundern.

Am Freitag wurde die Ausstellung im festlichen Rahmen eröffnet.

Zara Kraus begleitete die Eröffnung am Klavier.

Erstmals im Ratssaal und nicht wie bisher im Foyer begrüßte Bürgermeister Karl Ridder die zahlreichen Gäste. Er sprach den Beteiligten seinen Dank für ihr großes Engagement aus und bezeichnete die entstandenen Werke als „Licht im grauen Alltag.“ Das Vorstandsteam des Kulturvereins habe „die Feuertaufe bestanden“, die Werkstattwoche sei wieder ein voller Erfolg gewesen.

Soenke Hollstein überreichte Ursula Brüns (l.) und Doris Weiß Fotobücher für ihr jahrelanges Engagement.

Kunstwissenschaftlerin Jennifer Bork, Kuratorin im Wolfsburger Kulturverein, stellte das Thema der 14. Werkstattwoche vor: reduzieren. Mit viel Fachwissen ordnete sie den Begriff nicht nur in den kunsthistorischen Kontext ein, sondern hob auch den aktuellen Bezug des Themas hervor, das „im oft reizüberflutenden Informationszeitalter des 21. Jahrhunderts“ Raum zum Innehalten schaffen kann. Als Beispiel führte sie auch den Smart-Werbeslogan „Reduce to the max!“ an.

Das wohl auffälligste Werk schuf Alexandra Shcherbina.

In Form eines Rundgangs zu den verschiedenen Arbeitsplätzen der Künstler bei der Werkstattwoche stellte Bork die kreativen Köpfe, die Werke und die verschiedenen Techniken detailliert und lebendig vor. Musikalische Höhepunkte setzte Zara Kraus aus Steinhorst, Schülerin der Kreismusikschule, am Klavier. Die deutschstämmige Rumänin begeisterte mit vier Stücken, von denen drei aus den französischen Komödien „Ziemlich beste Freunde“ und „Die fabelhafte Welt der Amélie“ stammten.

Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, die verschiedenen Werke der Künstler und auch der Schüler im Rathaus zu bewundern.

Von Dennis Klüting

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