Radweg doch noch in 2010?

Hier ist bis jetzt Schluss: Am Abzweig Hasenberg endet der Fahrradweg von Wesendorf in Richtung Oerrel. Die Bürgermeister der anliegenden Gemeinden erörterten jetzt eine Zwischenfinanzierung der fehlenden Mittel, um den Radweg noch in diesem Jahr zu realisieren.
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Hier ist bis jetzt Schluss: Am Abzweig Hasenberg endet der Fahrradweg von Wesendorf in Richtung Oerrel. Die Bürgermeister der anliegenden Gemeinden erörterten jetzt eine Zwischenfinanzierung der fehlenden Mittel, um den Radweg noch in diesem Jahr zu realisieren.

Wesendorf/Wahrenholz/Oerrel. Die Pläne, dass entlang der Kreisstraße 7 zwischen Oerrel und Wesendorf noch in diesem Jahr ein Radweg entsteht, müssen offenbar noch nicht komplett abgeschrieben werden. Da das Land Niedersachsen für 2010 zugesagte Fördergelder nicht auszahlt, sollte der Baubeginn zunächst erneut verschoben werden (das IK berichtete). Von André Pohlmann

Zumindest in der Gemeinde Wesendorf gibt es Überlegungen, die Finanzierungslücke aus eigenen Mitteln aufzufangen, sagte Gemeindedirektor Walter Penshorn gestern auf Anfrage des IK. Für die Jahre 2011 bis 2013 sei die Auszahlung von Landesmitteln zugesagt, so Penshorn. Bis dahin müssten die Gemeinden den Landesanteil vorstrecken. Politik und Verwaltung der Gemeinde wollen sich dem Thema stellen, so Penshorn. Er sei zuversichtlich, dass eine solche Zwischenfinanzierung machbar sei. Auch Wesendorfs Bürgermeister Siegfried Weiß äußert sich optimistisch: „Aus Wesendorfer Sicht dürfte es kein Problem sein, die Finanzlücke zu schließen“, erklärte er im Gespräch mit dem IK. Betroffen von dem Radwegbau sind auch die Gemeinden Wahrenholz und Dedelstorf, die ebenfalls Anlieger der K 7 sind. Unter den Bürgermeistern aller drei Gemeinden gab es bereits ein Abstimmungsgespräch und mit dem Bauamt des Landkreises sei man in der Sache in Kontakt getreten, erläutert Penshorn.

Die Entscheidung über ein mögliches Engagement der Gemeinden liegt bei den Räten. In Wahrenholz werde man die Marschrichtung in einer im Mai angesetzten Sitzung festlegen, erklärte Bürgermeisterin Friedhilde Evers gegenüber dem IK. Nach wie vor sei man sehr daran interessiert, dass der Radweg noch in diesem Jahr realisiert wird.

Ähnliches gilt für die Gemeinde Dedelstorf. „Da sitzen wir in einem Boot“, sagte Bürgermeister Klaus Knühmann auf IK-Anfrage. Ihm liege viel daran, den Radweg noch im Herbst einzuweihen, doch zunächst werde der Gemeinderat darüber beraten. Außerdem müsse mit dem Landkreis und mit den drei beteiligten Kommunen weiter über die genauen Modalitäten der erforderlichen Zwischenfinanzierung verhandelt werden, so Knühmann.

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