Mannhagen: 71-Jährige prallt gegen Auto und stürzt mit Kopf auf den Asphalt

Radfahrerin schwer verletzt

Eine 71-jährige Hankensbüttelerin wurde gestern Vormittag bei einem Fahrradunfall auf dem Radweg zwischen Glüsingen und dem Wittinger Hafen schwer verletzt. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Braunschweiger Krankenhaus geflogen. Foto: Karolat

Mannhagen. Bei einem Fahrradunfall in Mannhagen ist gestern gegen 9. 30 Uhr eine 71-jährige Hankensbüttelerin schwer verletzt worden.

Sie war mit ihrem Ehemann auf dem Radweg von Wittingen in Richtung Hankensbüttel unterwegs gewesen, als aus einer Hofeinfahrt plötzlich ein Auto herausfuhr. Während der 77-jährige Ehemann noch rechtzeitig bremsen und somit dem Fahrzeug ausweichen konnte, schaffte es seine Ehefrau nicht mehr anzuhalten. Sie prallte gegen das Auto und kam zu Fall. Dabei schlug sie mit dem Kopf auf der Straße auf und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.

„Ich habe noch gerufen, weil ich von links einen Schatten gesehen habe“, sagte der Ehemann der verunglückten Radfahrerin im IK-Gespräch. Aber in dem Moment habe es schon gekracht und seine Frau sei schwer gestürzt.

Die umgehend alarmierten Rettungskräfte versorgten die Frau an der Unfallstelle. Der aus Wolfenbüttel kommende Rettungshubschrauber Christoph 30 flog die schwer-, aber nicht lebensbedrohlich verletzte Hankensbüttelerin in ein Braunschweiger Krankenhaus.

Immer wieder kommt es auf den Straßen zu Unfällen, an denen Radfahrer beteiligt sind. „Die Zahlen sind zum Glück etwas rückläufig“, sagt Thomas Reuter, Sprecher der Polizeiinspektion Gifhorn. In den Bereichen der Samtgemeinden Brome, Wesendorf und Hankensbüttel sowie der Stadt Wittingen habe es in diesem Jahr elf Unfälle mit Fahrradfahrern gegeben. „Alle Unfallfolgen waren eher gering“, sagt Reuter.

Allerdings habe es im Bereich der Samtgemeinde Hankensbüttel auch einen tödlichen Fahrradunfall gegeben (das IK berichtete). Während es im Jahr 2012 im Nordkreis insgesamt 26 Unfälle mit Fahrrädern gab, ist die Zahl bis zum heutigen Tage eher niedrig.

„Das Verhalten im Straßenverkehr lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme, so wie es im Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung festgelegt ist“, sagt Reuter. Die Schuldfrage bei Verkehrsunfällen verteile sich gleichermaßen auf Auto- und Radfahrer.

Von Meike Karolat

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