Bei Schekatz gehen die Lichter an: „Landhaus Heidekrug“ am gestrigen Sonntag feierlich eröffnet

Radenbeck hat wieder ein Gasthaus

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Thomas Spöttle und Uta Meyer bringen Radenbeck mit ihrem „Landhaus Heidekrug“ wieder auf die Gastronomie-Landkarte. 

Radenbeck – Es tut sich was in Radenbeck: Das Gasthaus Schekatz in der Ortsmitte lag 13 Jahre lang im Dornröschenschlaf. Zwar gab es im Saal ab und zu Privatfeiern sowie eine Veranstaltung des Kulturvereins Wittingen, die Gaststätte jedoch wurde nicht genutzt.

Dieser Zustand rief Thomas Spöttle und Uta Meyer auf den Plan – sie mussten nach fast 25-jähriger Tätigkeit im Heidekrug Ehra diesen verlassen, weil die Erbengemeinschaft das Objekt in Ehra verkauft hat.

Nach einer Besichtigung der lange geschlossenen Gaststätte in Radenbeck und kurzer Bedenkzeit war für Spöttle und Meyer klar: „Das ist eine Gaststätte, wie für uns geschaffen – wir wagen hier einen Neuanfang.“

Nach vielen Wochen der Renovierung wurde die Gaststätte nun unter dem neuen Namen „Landhaus Heidekrug“ am gestrigen Sonntag, 1. September, wieder eröffnet. Die Gaststube präsentiert sich hell und modern strukturiert, hinzu kommen die „Gute Stube“ mit Platz für bis zu 20 Personen und der „Große Clubraum“, wo bis zu 35 Personen Platz für Familien- oder Firmen-Events, Kaffeetafel oder Abendessen finden. Im Raum namens „Separée“ kann die Familie am runden Tisch feiern. Der große Saal schließlich, mit Bühne und Sektbar, steht für Hochzeiten, Jubiläen oder Firmenfeiern mit bis zu 120 Personen zur Verfügung. Bei gutem Wetter laden darüber hinaus zahlreiche Sitzplätze vor dem Haus zum Verweilen ein. Die Speisekarte ist, wie früher auch im Ehraner Heidekrug, gutbürgerlich. Saisonale Spezialitätenwochen sollen das Angebot abrunden. Eine Silvesterparty ist in Planung.

Für Radenbecks Infrastruktur geht es damit derzeit in doppelter Hinsicht bergauf. Am Ortsausgang in Richtung Benitz ist ein NP-Markt geplant (das IK berichtete), der Ortsrat hat gerade in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die dafür notwendige städtische Bauleitplanung gegeben. Der Markt soll eine Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern haben.

VON HEINZ-HENNING HUTH

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