„Es wird einfach nichts repariert“

Radenbeck: Firma Speckhahn moniert maroden Breenweg

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Der Breenweg in Radenbeck: Sebastian (l.) und Patrick Speckhahn bemängeln die Schäden, die von der Stadt nicht repariert werden. 

Radenbeck – Unmut herrscht bei Firma Speckhahn in Radenbeck über den derzeitigen Zustand des Breenweges: Der öffentliche Weg führt zwischen den Hallen des Stahl- und Maschinenbau-Betriebes in die Feldmark und weist teils erhebliche Schäden auf.

„Wir sind der Meinung, dass wir hier als Gewerbesteuerzahler der Stadt Wittingen weder gesehen noch anerkannt werden oder Probleme gehört und begleitet werden“, meint Inhaber Bernd Speckhahn. „Wenn wir mit dem Gabelstapler hier lang fahren, holen wir uns zwei Bandscheibenvorfälle an einem Tag. Es wird einfach nichts repariert. Wir nutzen den Weg, ein weiterer Betrieb ebenfalls.“ Seine Firma habe das Problem mehrfach angesprochen.

Einen kleinen Bereich des Weges zwischen seinen Hallen hat das Unternehmen kürzlich auf eigene Kosten instand gesetzt. „Radenbeck steht immer ein bisschen im Schatten“, glaubt Geschäftsführer Sebastian Speckhahn. Dabei sei der Ort, in dem mehrere große Firmen ansässig sind, ein wichtiger Quell der Gewerbesteuer.

Möglich, dass die Rufe aus Radenbeck nun bald erhört werden, möglich auch, dass es noch ein Jahr dauert: In der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses ging es auch um die Prioritätenliste für die Sanierung von Straßen und Wegen. Der Breenweg steht auf der Liste für 2019/2020, mit der Bemerkung: „Löcher flicken“. Seitens der Verwaltung hieß es dazu, dass bei der Wegesanierung auf Synergien geachtet wird und Aufträge für mehrere Wege deshalb nach Möglichkeit gebündelt werden. Offen sei auch noch, in welchen Fällen der Bauhof ausrückt, und in welchen Fällen Aufträge fremdvergeben werden.

Vielleicht sei der Breenweg im Juni mit von der Partie, garantieren lasse sich das noch nicht. Sollte irgendwo angesichts des Straßenzustandes Gefahr im Verzug sein, werde man „natürlich sofort“ handeln.

at/bo

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