Projekt mit Entwicklungspotenzial

Wittingen. Bereits Ende Mai hat sich der Wittinger Ortsrat dafür ausgesprochen, drei Maßnahmen im Rahmen der QiN-Konzeptionsphase umzusetzen. Nun stellte Günter Kruse, Amtsleiter für Wirtschaft, Sport und Kultur bei der Stadt Wittingen, den Ortsratmitglieder ein weiteres Projekt vor – dem die Mitglieder auch einhellig zustimmten.

Geplant ist, in Wittingen Informationstafeln in Form eines Stiefels aufzustellen, auf denen geschichtliche Hinweise zu Gebäuden oder Persönlichkeiten vermerkt sind. Kruse rechnet mit etwa 1000 Euro pro Stiefel. Eine Beleuchtung sei mit einer Solaranlage realisierbar.

„Wir warten noch eine endgültige Entscheidung von anderen Stellen, um aber kurzfristig reagieren zu können, benötigen wir die Zustimmung des Rates“, so Günter Kruse. Die Zeit drängt etwas, da die Maßnahme bis Ende Oktober abgeschlossen sein muss.

Geplant ist, sechs bis acht weitere dieser Tafeln in Wittingen aufzustellen – die auch in anderen Ortschaften des Wittinger Stadtgebietes umgesetzt werden können. Der Stiefel soll etwa einen Meter hoch sein und aus Edelstein gefertigt werden, wurde unterstrichen.

Großes Lob für das Engagement der Verwaltung zollten die Ratsmitglieder. Als guten Anfang bezeichnete Hans-Jürgen Schindler (SPD) das Projekt und freut sich, dass die Verwaltung das QiN-Projekt so gut voran gebracht habe.

„Könnte man den Stiefel nicht etwas höher setzten? Keiner mag beim Lesen in die Knie gehen. Eventuell könnte man das mit einem Prototypen ausprobieren. Eine Nachbesserung würde teuer werden“, machte Sabine Thielk-Adler (SPD) deutlich.

Laut Kruse wäre ein höherer Sockel möglich. „Schön wäre auch eine Tafel von oben, die man neigen könnte. Fraglich ist nur, ob es sinnvoll ist, das Umland mit einzubeziehen. Der Stiefel sollte schon ein Wittinger Merkmal sein“, war Wolf-Ingo Bellin (CDU) der Meinung.

Kruse könnte sich durchaus vorstellen, daraus einen Themenpfad entstehen zu lassen, wobei andere Orte durchaus auf ein anderes Merkmal zurückgreifen können. Krus: „Es gibt Entwicklungspotenzial und das Projekt setzt Akzente.“

Von Carola Peiser

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