Konzentration auf Kerngeschäft: Wittinger Unternehmen trennt sich vom Betrieb der Gifhorner Gaststätte

Privatbrauerei führt „Brauhaus“ nicht mehr

Party im Brauhaus – künftig nicht mehr unter Ägide der Privatbrauerei. Foto: Archiv
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Party im Brauhaus – künftig nicht mehr unter Ägide der Privatbrauerei.
  • Holger Boden
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bo Gifhorn/Wittingen. Die Wittinger Privatbrauerei will sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren (das IK berichtete) – das hat nun auch in Gifhorn Konsequenzen.

Wie Marketing-Chef René Hagemann gestern bestätigte, will das Unternehmen die Gaststätte „Brauhaus“ nicht mehr betreiben und hat die Führung des Betriebes an einen Nachfolger übergeben.

„Wir wollen keinen harten Schnitt“, sagte Hagemann, „das ist schließlich unser Baby. Wir begleiten den Betrieb noch und bleiben auch als Lieferant erhalten.“ Aber: Die Brauerei wolle sich in diesem Fall nicht mehr selbst als Gastronom betätigen, sondern lieber die Kapazitäten bündeln: „Unser Kerngeschäft ist die Bierherstellung.“

Die Privatbrauerei war erst im November 2015 als Betreiber des Brauhauses eingestiegen und war dort Pächter. Die Geschäfte übernimmt nun offenbar ein Gastronom mit Betrieben in Celle und Hannover.

Jobs gehen bei der Übergabe laut Hagemann nicht verloren – der Markt für Arbeitskräfte in der Gastronomie sei im Gegenteil „leergefegt“. Das Brauhaus beteilige sich daher auch an einer Initiative des Job-Centers, Arbeitnehmer für die Branche zu begeistern.

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