Wittinger Einwurfstellen in Kakerbecker Straße und am Hindenburgwall

Postkästen sollen nach Aufbrüchen wieder aufgebaut werden

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Statt gelbem Postkasten nur rotes Flatterband: Nach Aufbrüchen wurden die Briefkästen der Deutschen Post in der Kakerbecker Straße und am Hindenburgwall abmontiert. Nächste Woche sollen sie aber wieder aufgebaut werden.

sts Wittingen. Wer seine Briefe normalerweise an der Kakerbecker Straße oder am Hindenburgwall in Wittingen einschmeißt, der musste seit kurz vor Weihnachten längere Wege in Anspruch nehmen. Denn seit dem 21. Dezember fehlen dort die Briefkästen der Deutschen Post.

Statt den gelben Einwurfboxen ziert rotes Flatterband das metallene Gestänge. Gerade beim gegenwärtigen Wetter mit verschneiten Straßen keine angenehme Angelegenheit. Doch damit ist nun schon bald Schluss. „Die Briefkästen werden spätestens nächste Woche wieder aufgebaut“, informiert Jens-Uwe Hogardt, Pressesprecher der Deutschen Post, auf IK-Nachfrage.

Grund für die zeitweise fehlenden Briefkästen waren Aufbrüche, die bislang unbekannte Täter in der Hoffnung auf Beute aus sogenannten „Knisterumschlägen“ am 19. Dezember verübt hatten. Dabei wurden die Kästen beschädigt und in der Folge unbrauchbar. Aufbrüche solcher Art seien – auch in der Weihnachtszeit – nach wie vor Einzelfälle, sagt Hogardt. Beute sei damit kaum zu machen. Der verursachte Sachschaden sei in der Regel höher.

Eine andere Art der Sachbeschädigung hingegen häufe sich stets zum Jahreswechsel. Immer wieder würden Briefkästen der Post dann mit Böllern und Feuerwerkskörpern gesprengt und demoliert, berichtet Hogardt.

Aus diesem Grund habe man im Fall der Wittinger Briefkästen vorsorglich auch auf einen Wiederaufbau noch vor Silvester verzichtet, erklärt Hogardt.

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