Aus drei mach eins

Post führt in Wittingen Zustellstützpunkte zusammen

Der neue Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Wittingen erstrahlt bereits im charakteristischen Gelb.
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Der neue Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Wittingen erstrahlt bereits im charakteristischen Gelb.

Wittingen – Wenn alles läuft, wie geplant, will die Deutsche Post ihren neuen Zustellstützpunkt in Wittingen im März beziehen und in Betrieb nehmen.

Die Außenhülle des Neubaus neben dem Wittinger E-Center erstrahlt unübersehbar in charakteristischem Gelb, derzeit laufen unter anderem Arbeiten für den Innenausbau.

Laut Jens-Uwe Hogardt, Sprecher von Deutsche Post DHL Group, führt das Unternehmen an dem neuen Standort drei bisherige kleinere Zustellstützpunkte zusammen: den Wittinger, der bisher an der Junkerstraße beheimatet ist, den Hankensbütteler und den Bad Bodenteicher. Diese drei Standorte werden aufgegeben.

Der Hauptgrund für die Investition, deren Höhe das Unternehmen nicht nennt: Der 900 Quadratmeter große, ebenerdige Hallenbau an der Celler Straße wird „auf die Herausforderungen der Zukunft“ ausgerichtet – was im Prinzip bedeutet, dass die Beschäftigten dort bessere logistische Voraussetzungen für die Vorbereitung der Zustelltouren vorfinden. Die bisherigen Gebäude entsprechen oft nicht mehr den Anforderungen, die etwa durch steigende Paketmengen entstehen. Mit 6000 Quadratmetern bietet das Grundstück reichlich Platz für an- und abrollende Transport- und Zustellerfahrzeuge.

Die Zusammenlegung dreier Standorte soll auch Synergieeffekte bringen, allerdings sei davon nicht der Personalbereich betroffen, erklärt Hogardt. Der Personalstamm in dem Neubau werde rund 25 Mitarbeiter umfassen.

Kundenkontakt ist an der Celler Straße nicht vorgesehen, die Postdienstleistungen gibt es weiterhin in den Postfilialen im Wittinger Modehaus Dress oder in der Hankensbütteler Buchhandlung Ullrich.

VON HOLGER BODEN

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