Zusammenarbeit in Wittingen / Morgen Ortsratssitzung: Etat, Grünflächen und mehr

CDU plus Grüne auch im Ortsrat

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Vertiefter Schulterschluss: Christian Schroeder (Grüne, v.l.), Matthias Rönneberg, Andreas Bona (beide CDU), Thomas Lemke (Grüne), Jörg Friedrichs, Uwe Hoppmann (beide CDU).

bo Wittingen. Wie im Wittinger Stadtrat, so wird es nun auch im Wittinger Ortsrat eine Gruppe aus CDU und Grünen geben.

Das entsprechende Koalitionspapier unterzeichneten Ortsbürgermeister Matthias Rönneberg (CDU) und Ortsratmitglied Thomas Lemke (Grüne) im Beisein weiterer Ortsratsmitglieder sowie der beiden Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Uwe Hoppmann und Christian Schroeder.

„Wir freuen uns sehr“, kommentiert Ortsbürgermeister Rönneberg die künftige Kooperation. „Im Stadtrat haben wir mit der Zusammenarbeit von CDU und Grünen bisher sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich möchte versuchen, diese positiven Erfahrungen auch in den Ortsrat Wittingen zu übertragen.“

Lemke berichtet, er habe sich „nach einiger Bedenkzeit gern für die Zusammenarbeit mit der CDU-Fraktion im Ortsrat entschieden“. Stabile Mehrheiten seien für die angestrebten Ziele nötig. „Für mich“, so Lemke, „wird es ab sofort leichter, eigene Ideen in die Ortsratsarbeit einzubringen und für die Umsetzung zu arbeiten. Realistisch betrachtet ist die Erfolgsquote als Ein-Personen-Fraktion im Ortsrat sehr begrenzt.“

Die CDU (4 Sitze) und Lemke kommen zusammen auf eine Mehrheit von 5 Sitzen, SPD und FWG verfügen über je zwei Mandate. Die Stadtratsgruppe CDU/Grüne begrüßt die Zusammenarbeit im Ortsrat.

Erstmals zu beobachten ist die Kooperation am morgigen Dienstag, 26. September: Dann tagt der Ortsrat ab 19 Uhr im Rathaus. Zur Diskussion stehen die Mittelanforderungen für den Haushalt 2018, die angepeilte Städtebauförderung und die Unterhaltung von Grünflächen. Berichtet wird über die Aufwertung des Martinimarktes, eine Entwicklungsstudie für die ehemalige OHE-Fläche und die barrierefreie Umgestaltung von Bushaltestellen. Die Sitzung ist öffentlich, zu Beginn und am Ende gibt es je eine Einwohnerfragestunde.

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