Platz soll schöner werden

Schon lange gewünscht, nun soll es ernst werden: Das Knesebecker Rathaus soll einen ansprechenderen Vorplatz erhalten. Planungen für die Umgestaltung liegen bereits vor.

Knesebeck - Von Sabine Peter. „Das ist schon seit Jahren ein Thema“, begann Knesebecks Bürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt das Thema Umgestaltung des Rathausvorplatzes während der Sitzung des Knesebecker Ortsrates.

Das Gartenplanungsbüro Meyer aus Ohrdorf erläuterte dem Ortsrat und einigen Zuhörern, wie der Vorplatz künftig aussehen könnte. Die Initiative „Wir für Knesebeck“ aus engagierten Bürgern hat sich in die Angelegenheit mit eingeklinkt. Der Vorplatz soll von allen Richtungen aus zugänglich sein. „Weiche Übergänge“ sieht die Planung des Ohrdorfer Büros vor. Der Platz soll eine Aufenthaltsfunktion haben und einladend für die Bürger wirken. Daher sind auch gemauerte Sitzbänke mit einer Sitzfläche aus Holz auf dem Platz vorgesehen.

Die Fahnenmasten am Eingangsbereich des Rathauses bleiben auch nach der Umgestaltung an ihrem bisherigen Ort. Der Eingangsbereich könnte zudem von kleinkronigen Bäumen eingefasst werden. Das erzeugt einen ansprechenden Hofcharakter.

Mit in die Umgestaltung des bisher eher tristen Vorplatzes in der Knesebecker Ortsmitte fließen auch eine Friesenmauer, immergrüne Gehölze und Sträucher mit ein. Die Fahrradständer bleiben erhalten. Gedanken machen müsse man sich nun noch um die Bepflanzung der Beete. Diese sollen von roten Klinkern eingefasst werden.

Zwei Bauabschnitte sind für die Umgestaltung vorgesehen, informierte Bürgermeister Kabrodt. Die Kosten für die vom Ohrdorfer Büro vorgestellte Planung belaufen sich auf 46 037 Euro. Erbrachte Eigenleistung bei dem Vorhaben würde von der Summe abgerechnet werden. „Es muss viel Eigenleistung fließen“, meinte Kabrodt. Zudem wolle man sich um Spenden bemühen. Hans-Heinrich Koch (SPD) meinte, dass sich die Verwaltung mit der Aktionsgruppe „Wir für Knesebeck“ zusammen setzen solle, um zu besprechen, was in Eigenleistung erbracht werden kann. Der Ortsrat nahm die Planung einstimmig an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare