Krankenhaus in der Brauereistadt ein möglicher Ort

Stadt Wittingen und Landkreis Gifhorn arbeiten an Plänen für Corona-Testzentrum

Wird im Krankenhaus in Wittingen womöglich ein Corona-Testzentrum errichtet? Diese Frage gilt es noch zu klären.
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Wird im Krankenhaus in Wittingen womöglich ein Corona-Testzentrum errichtet? Diese Frage gilt es noch zu klären.
  • Holger Boden
    vonHolger Boden
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Die Stadt Wittingen arbeitet mit dem Landkreis Gifhorn an Plänen für ein Corona-Testzentrum im Stadtgebiet. Das berichtete Rathauschef Andreas Ritter am Dienstagabend im Verkehrsausschuss.

Wittingen – „Man wird in der Fläche Testzentren einrichten“, sagte Ritter mit Blick auf die generellen Überlegungen im Kreisgebiet. Im konkreten Fall der Stadt Wittingen gebe es Gespräche des Landkreises mit Helios über ein mögliches Testzentrum im Wittinger Krankenhaus. Die seien aber noch nicht abgeschlossen.

Für den Fall, dass aus dieser Variante nichts wird, gebe es einen „Plan B“, so Ritter. Dann wolle die Stadt selbst sich einbringen und eine geeignete Immobilie zur Verfügung stellen. Das könne die Stadthalle sein, man denke aber auch an mögliche Alternativen. Die Einrichtung müsse nicht zwangsläufig in Wittingen stehen, denkbar sei beispielsweise auch Knesebeck. „Der Landkreis wird sagen, wo er das für sinnvoll erachtet“, meinte Ritter.

Mit dem Betrieb des Testzentrums würde der Landkreis nach Angaben des Stadtbürgermeisters dann einen Dienstleister beauftragen. Ritter sagte, er halte auch eine „Drive-in“-Lösung für denkbar.

Was das Impfen angeht, hat man im Rathaus inzwischen Abstand genommen von dem Ziel, ein Impfzentrum einzurichten, das den Über-80-Jährigen den Weg nach Gifhorn erspart. Ritter erklärte das damit, dass mittlerweile mehr als 65 Prozent dieser Altersgruppe geimpft seien, und dass nach Ostern Impfungen in Arztpraxen starten sollen.

Vorstellbar sei aber dennoch, in der Stadthalle ein Impfzentrum einzurichten, in dem an den Wochenenden unterstützend geimpft wird, um den Prozess insgesamt zu beschleunigen. Ärzte, die dort die Impfungen übernehmen, könnten möglicherweise durch Personal der Bundeswehr, des DRK oder der Stadtverwaltung unterstützt werden.

Derweil wird das Kita-Personal der fünf Einrichtungen im Stadtgebiet – etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – heute und am Donnerstag nächster Woche geimpft.

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