Torsten Haase muss Wittingen nach zweieinhalb Jahren verlassen / Peter Dierks folgt

Paukenschlag beim VfL

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Schluss beim VfL: Torsten Haase ist enttäuscht über seine Entlassung und verwirrt über den Zeitpunkt.

Wittingen. Damit war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu rechnen: Der Fußball-Kreisligist VfL Wittingen/Suderwittingen hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Torsten Haase getrennt.

Die erfolglose Hinrunde war Schuld an der Entlassung, wenngleich die berufliche Zukunft Haases mit in die Entscheidung des Vereins reinspielte.

Thomas Engwer, Spartenleiter beim VfL, sah dadurch den geregelten Trainingsbetrieb gefährdet und zog deshalb schon jetzt im Winter den Schlussstrich. Und das, obwohl Haase die Rückrunde noch komplett hätte durchziehen können: „Es ist richtig, dass ich dem Verein mitgeteilt habe, dass ich zum Saisonende hätte aufhören müssen“, erklärt Haase, der den Zeitpunkt der Entlassung überhaupt nicht nachvollziehen kann. Nach der Titelverteidigung beim Wittinger Cup in der Halle jubelte Haase noch mit seiner Mannschaft, sah sich gut gerüstet für die Rückserie: „Ich hatte die Vorbereitung schon durchgeplant. Jetzt bin ich natürlich etwas angefressen, aber es geht hierbei nicht um mich, sondern um den Verein, das muss ich akzeptieren.“

In der Rückrunde ist der Coach nun zum Zusehen verdammt, wenngleich es ihn vorerst nicht zum VfL treiben wird. „In Wittingen wird mich erstmal keiner mehr als Zuschauer antreffen. Ich werde die zusätzliche freie Zeit natürlich auch mit meiner Familie verbringen“, meint Haase, der seiner Mannschaft den Klassenerhalt wünscht: „Ich hatte hier zweieinhalb tolle Jahre mit schönen Erfolgen.“

Nun soll Peter Dierks den Karren aus dem Dreck ziehen. Der 63-Jährige spielt für den VfL Wittingen in der Altsenioren-Mannschaft und geht den Job vollkommen unvorbelastet an. Zuvor trainierte Dierks mehrere Nordkreis-Teams, unter anderem den TSV Schönewörde, war aber länger nicht mehr an der Seitenlinie aktiv. „Er kennt die Kreisliga deshalb kaum noch, was aber auch gut sein kann“, meint Engwer.

Von Christian Thiemann

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