Projekt zwischen Friedhof und DGH ruft Kritik aus CDU hervor

50 Parkplätze für Zasenbeck

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Wenn der Parkplatz zwischen Friedhof und DGH angelegt ist, sollen die Stellplätze vor dem DGH gesperrt bzw. für die Nutzung von Feuerwehr und Behinderten reserviert werden.

Zasenbeck – Das Thema wird schon seit geraumer Zeit diskutiert – nun soll Zasenbeck einen neuen Parkplatz zwischen Friedhof und Dorfgemeinschaftshaus bekommen. Der Wirtschaftsausschuss hat der Planung des Rathauses jetzt zugestimmt.

Geplant sind rund 50 Einstellplätze, mit Fußwegen zur Kapelle und zum DGH. Bei dem Projekt geht es um ausreichend Parkraum für die Besucher von Veranstaltungen im DGH und von Beerdigungen sowie um Lärmschutz für die Anwohner des Dorfgemeinschaftshauses.

Im Haushalt stehen knapp 64 000 Euro für das Vorhaben. Ausschreibungsergebnisse liegen laut Wirtschaftsamtsleiter Günter Kruse über dem Budget, daher wolle man nun mit vier Stellplätzen weniger planen und auch mit weniger Lampen. Jörg Bialas (SPD) regte an, Leerrohre für eventuelle spätere E-Ladesäulen vorzusehen, der Ausschuss folgte dem.

Herbe Kritik am Gesamtvorhaben kam jedoch von Walter Schulze (Ohrdorf, CDU): „Ich bin schockiert, dass hier eine fertige Planung vorgelegt wird.“ Das Ansinnen sei gut, er wolle darüber aber nicht abzustimmen, solange nicht in Orten wie Radenbeck oder Ohrdorf die Kapellen in Ordnung gebracht sind. Zasenbecks Ortsvorsteher Karl-Heinz Gauert (SPD-Gruppe) entgegnete, dass bereits beim Bau des Feuerwehrgerätehauses am DGH klar gewesen sei, dass Parkplätze angelegt werden. Das Ganze sei „nicht neu“.

Das sah auch Stadtbürgermeister Andreas Ritter so: „Ich bin erstaunt, dass man erstaunt ist, dass hier ein Plan vorgelegt wird.“ Das Grundstück sei schon vor Jahren für diesen Zweck angekauft worden. Er wolle im Rathaus gern den Handlungsbedarf bei den Kapellen thematisieren, einen Zusammenhang zu dem Zasenbecker Projekt könne er allerdings nicht erkennen.

Bürgervertreter Jörg Friedrichs fand die Zahl der Stellplätze „außerordentlich großzügig“. Kruse erläuterte, dass man sich bei der Dimensionierung an den Besucherzahlen orientiere.

VON HOLGER BODEN

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