Ortsrat soll noch einmal diskutieren

Bei Konzerten in der Kirche wird es eng in der Kirchstraße. Der Ortsrat Knesebeck wünscht sich daher den neuen Parkplatz.

Knesebeck - Von Sabine Peter. Die Mehrheit des Wittinger Bau- und Umweltausschusses zeigte sich eher skeptisch über den Bau eines Parkplatzes an der Butting-Akademie in Knesebeck. Die Stellflächen sollen die Lösung für die Parkprobleme an der Kirche sein (das IK berichtete). Der Parkplatz mit 40 Stellplätzen würde gegenüber der Feuerwehr an der Burgstraße entstehen.

Ausschussmitglied und Knesebecks Bürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt (SPD) berichtete, dass der Knesebecker Ortsrat den Parkplatz als nötig ansieht. An der Kirche gebe es Parkprob leme. Bei Veranstaltungen im Gotteshaus würden die Straßen um die Kirche komplett dicht sein. Walter Schulze (CDU) merkte an, dass sich der Ortsrat Knesebeck 2009 mit dem Thema Parkplatz beschäftigt habe. Seither nicht mehr. Er plädierte dafür, das Thema noch einmal im Ortsrat diskutieren zu lassen. Die Stadt Wittingen habe keinen Nutzen von der Parkfläche.

Friedrich O. Winkelmann (FWG) fügte hinzu, dass man mit dem Parkplatz keinen großen Bedarf abdecken könne und sprach sich für eine Bedarfsanalyse im Ortsrat aus. Klaus Palluck (FWG) meinte, dass hinsichtlich der Parksituation in dem Bereich ein Gesamtkonzept ins Auge gefasst werden müsste, in das auch Aspekte wie der Busverkehr mit einfließen.

Der Ausschuss verwies das Thema Parkplatz abschließend in den Ortsrat Knesebeck zurück und traf vorerst keine Empfehlung. Die Kosten für den angedachten Parkplatz, der auf einer freien Wiese an der Burgstraße entstehen könnte, belaufen sich auf rund 63 000 Euro. Die Firma Butting als Auftraggeber würde sich zu 56 Prozent am Projekt beteiligen, die Stadt Wittingen würde die übrigen 44 Prozent der Kosten tragen. Die Unterhaltung des Parkplatzes würde ganz in den Händen der Stadt liegen, das Knesebecker Unternehmen lehnt eine Beteiligung daran ab.

Im vergangenen Jahr wurde kein Einvernehmen hinsichtlich der Unterhaltung gefunden. Ursprünglich war vorgesehen, die Fahrstraßen mit Betonsteinpflaster zu befestigen, die Stellplätze wären aus Schotter und Brechsand entstanden. Butting schlägt nun vor, den Parkplatz komplett zu pflastern, was auch die Unterhaltung verringern würde.

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