Ortshymne in allen Ohren

Song über Wittingen am Samstag vorgestellt und ab heute im Radio zu hören

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Anthea Paul (links) vom Radio-Antenne-Team machte von der Feuerwehr beim Singen eine Einzelaufnahme.

Wittingen. Das Lied hat das Zeug zum Ohrwurm. Die Ortshymne für Wittingen steht. Seit heute Morgen 7. 38 Uhr ist sie auch beim Sender Radio Antenne Niedersachsen in der Moin-Show öffentlich zu hören.

Viele Menschen, darunter Feuerwehren samt Feuerlöwen, Einzelpersonen, Familien, Ortsbürgermeister Matthias Rönneberg und andere waren am Samstagmittag auf dem Edeka-Parkplatz, um gemeinsam mit dem Team von Radio Antenne das Lied über Wittingen einzusingen.

Moderatorin Kaya Laß wurde nicht müde, zigmal das eigens für Wittingen komponierte Lied mit den begeisterten Bürgern anzustimmen. Und die Wittinger legten sich ins Zeug, ernteten dafür großes Lob. Laut Tontechniker Oguz Sanchez waren die Nordkreissänger lauter als alle anderen Städte und Orte, die im letzten Jahr eine Ortshymne bekamen.

Mittendrin am Sonnabend auf dem Edeka-Parkplatz in Wittingen : Kaya Laß und Dustin Mischak. Vorgestellt wurde die Ortshymne.

Und die war ganz auf Wittingen zugeschnitten. Dustin Mischak hatte sich für Wittingen beim Radiosender für die Ortshymne beworben und erste Informationen über den Ort gegeben. Aber das Team war selber auch im Vorfeld in der Stadt, um Meinungen von Bürgern einzufangen, was denn in dem Lied erwähnt werden müsste. So wurden Junkerteich und Junkerhof, Candlelight-Shopping, Schützenfest, Feuerwehr, Dolomiti-Eis, Gänsemarkt, Hafen in Flammen, der VfL und natürlich das Wittinger Bier in dem Lied genannt und zu einem Text zusammengebunden, der dann zur Melodie von Rooftop von Nico Santos passte.

Einzelinterviews: Erik, kein Wittinger, wie er sagte, wollte einfach nur mitsingen.

Ganz entgegen ihrem sendereigenen Spitznamen „Chaos-Kaya“ arbeitete sich Laß engagiert und professionell mit den Wittingern an die perfekte und somit radio- und videotauglich gesungene Version heran. Mit Winkehänden und Bang-Sticks ausgestattet standen vor allem die Kinder in der ersten Reihe. Dazu gab es noch Aufnahmen mit Gruppen wie der Feuerwehr und Einzelpersonen und Interviews. Ein besonders engagierter junger Sänger bekannte dabei, gar kein Wittinger zu sein, sondern einfach nur mitsingen zu wollen. Dazu wurden auch Livestream für soziale Netzwerke gedreht, dazu Videos, die auch zeitnah auf der Homepage des Senders zu sehen waren. Und das Wetter spielte auch mit. Pünktlich zu Beginn des Einübens hörte es auf, zu regnen.

„Wittingen ist die erste Station der diesjährige Ortshymnen-Tour“, sagte Pressesprecherin Linda Lettmann. Fünfmal wird das Team von Hannover aus starten. Welcher Ort in der kommenden Woche dran ist, wird erst heute im Radio verraten. Auch Mischak, der wie viele andere das Geschehen mit dem Smartphone festhielt, war zufrieden. „Ich wollte Wittingen überregional bekannt machen.“ Das dürfte gelungen sein. Ab heute ist die Stadt mit ihrem Lied aus dem Nordkreis in vielen Medien.

Von Burkhard Ohse

Die Ortshymne für Wittingen steht

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