Historische Trecker, Autos und Landmaschinen beim Clubtreffen Ohretal-Zasenbeck

Oldtimer überzeugen Besucher

+
Immer wieder sehen sich die Besucher das Dreschen mit der alten Dreschmaschine an.

oll Zasenbeck. Zum traditionellen Treffen hatte der Oldtimerclub Ohretal-Zasenbeck am Wochenende auf das vereinseigene Areal in Zasenbeck eingeladen. Mehr als 2500 Besucher der Einladung gefolgt.

Schon am Sonnabend rückten zahlreiche auswärtige Aussteller mit ihren alten Treckern und Maschinen an, positionierten sich auf dem Gelände und nahmen ab 16 Uhr im Fahrerlager an den so genannten „Dieselgesprächen“ teil. Dabei konnte Club-Chef Karsten Santelmann seine Vereinsmitglieder, Helfer und Aussteller willkommen heißen. „Wir haben uns wieder viel Mühe gegeben, damit auch dieses Treffen ein Erfolg wird“, sagte Santelmann und wünschte den Teilnehmern gute Unterhaltung.

Und auf dem Gelände war am Sonntag wieder alles zu sehen, was das Herz eines Oldtimerliebhabers höher schlagen ließ. So waren 162 Trecker wie Lanz-Bulldog, Hanomag, Deutz, Fahr, Fordson, Eicher, Schlüter, Porsche, MAN, Fendt, Fortschritt, Güldner und Unimogs, 76 Autos wie auch der so genannte „Stoffhund“, ein Trabbi-Cabriolet der Nationalen Volksarmee, 46 Kräder und 81 alte landwirtschaftliche Maschinen aufgeboten. Schriftführer Jens Bernau meint, dass in diesem Jahr weit aus mehr Aussteller dabei sind, wie in den Vorjahren,.

Höhepunkte des Tages waren die Dreschvorführungen, zu denen die Oldtimerfreunde eine alte Dreschmaschine der Marke „Standard“ aufgefahren hatten, die von einem 28 PS Deutz F2M 315 des Baujahres 1937 über einen Treibriemen angetrieben wurde und somit den Dreschvorgang in Bewegung brachte. 15 Leute zeigten den Besuchern den langwierigen Ablauf. Aber auch das „Wippen“ mit dem Trecker machte wieder Spaß. Zudem waren andere Aktionen wie das historische Wäschewaschen und das Baumstammfahren zu sehen. Beim Wäschewaschen hatte Opa Kalle (Karl-Heinz Santelmann) alle Hände voll zu tun, um die hübsche weiße Wäsche seiner Oma Emma mit der aus dem Jahre 1912 stammenden Maschine der Firma Heine aus Wittingen in Gang zu bringen.

Auch für die Kinder war viel vorbereitet worden, so dass sich auch die Kleinen auf dem Platz wohlfühlten. Eine Hüpfburg, sowie das Spielen mit Kinderspielzeug und Rundfahrten mit Trecker und Anhänger mit Frank Bernau und seinem Hanomag R217 E, stießen bei Alt und Jung auf großes Interesse. Wie immer, hatten die Zasenbecker auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Der am weitesten angereiste Oldtimer war an diesem Wochenende Hans-Peter Schulze aus Arendsee. Er hatte seinen 35 PS Lanz-Bulldog mit der Bezeichnung HL 8506 erst am Donnerstag in Rendsburg/ Schleswig-Holstein gekauft und war die rund 280 Kilometer weite Strecke in zwölf Stunden bis nach Zasenbeck gefahren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare