An der Straße „Zur Nachtweide“: Sanierung bisher ausgeblieben, Selbsthilfe durch Firma vor Ort

Ohrdorfer Unmut über kaputte Seitenstreifen

In Ohrdorf sieht man am Weg zur Nachtweide Unfallgefahr. 

bo Ohrdorf. Ärger in Ohrdorf über nicht erledigte Ausbesserungen am Wegesrand: Die Straße „Zur Nachtweide“ bewegt die Gemüter.

Walter Schulze (Ohrdorf), der für die CDU im Stadtrat sitzt, berichtete jetzt in der jüngsten Ortsratssitzung von so stark ausgefahrenen Seitenräumen, dass Gefahr für Radfahrer bestehe und es auch schon zu Unfällen gekommen sei.

Schulze monierte, dass das Thema seit Jahren immer wieder der Stadt vorgetragen werde – und nichts passiere. In der Prioritätenliste finde sich der Haselhorster Weg mit einer Fahrbahnsanierung wieder, doch die sei gar nicht nötig. Mit dem Posten könne eigentlich nur die Sanierung der Seitenräume gemeint sein.

Bei einem Ortstermin im Juni, so hieß es nun in der Ortsratssitzung, sei Ortsbürgermeister Christian Dalibor das Auffüllen der tiefen Rillen neben der Fahrbahn zugesagt worden – ohne, dass Taten folgten. Bis schließlich, so Schulze, im August die Ohrdorfer Firma Heinrichs sich in Eigeninitiative der Seitenräume angenommen habe.

Stadtbürgermeister Karl Ridder sagt dazu auf IK-Anfrage, dass der Irrtum in der Prioritätenliste und der tatsächliche Handlungsbedarf in der Verwaltung bekannt seien. Das sei den Vertretern der Stadtrats-Fraktionen in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses auch so mitgeteilt worden. Seiner Auffassung nach sei in der Tat eine zügige Erneuerung der Seitenräume angezeigt. Er könne sich vorstellen, dass ein entsprechender Auftrag an eine private Firma vergeben wird, wenn festgestellt werden sollte, dass die Kapazitäten des Bauhofes nicht ausreichen.

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