Ortsbürgermeister denkt bereits über weitere Parzellen nach

Ohrdorfer Baugebiet füllt sich

Heiko Meyer (l.) und Christian Dalibor auf einer noch zur Verfügung stehenden Fläche im Baugebiet „Vor dem Busche II“. Beide sind überzeugt, dass Ohrdorf noch mehr Potenzial als Wohnort hat.
+
Heiko Meyer (l.) und Christian Dalibor auf einer noch zur Verfügung stehenden Fläche im Baugebiet „Vor dem Busche II“. Beide sind überzeugt, dass Ohrdorf noch mehr Potenzial als Wohnort hat.

Ohrdorf – Plötzlich geht was: Nach Jahren des Stillstands beginnt sich das Ohrdorfer Baugebiet „Vor dem Busche II“ zu füllen.

Sehr zur Freude von Ortsbürgermeister Christian Dalibor – der deshalb schon darüber nachdenkt, weitere Perspektiven für Bauwillige im Ort zu schaffen.

„Seit dem Frühjahr haben wir vier Grundstücke verkauft“, sagt Heiko Meyer. Der Berliner mit Ohrdorfer Wurzeln verwaltet für seine Familie das Baugebiet. Zwei der Käufer wollten in diesem Jahr bauen, sagt er, einer davon habe schon angefangen. Auf zwei Parzellen werde dann voraussichtlich 2021 gebaut.

Anfragen für das Bauland in Ohrdorf seien sogar aus Wolfsburg gekommen, berichtet Meyer. Aufmerksamkeit gab es durch Berichte im IK, mitunter nahmen Bauherren in spe mit Dalibor Kontakt auf.

Von den 15 teilerschlossenen Parzellen am Koppelweg sind nun noch vier frei. „Es geht voran“, konstatiert Dalibor. Das Baugebiet war schon Ende der 90er Jahre ausgewiesen worden, und wer dort gebaut hat, wohnt nach wie vor an einem Schotterweg. Für den Ausbau der Straße muss eine bestimmte Zahl von Grundstücken bebaut sein, weiß der Ortsbürgermeister. Darüber müsse man nun wieder reden, allerdings könne es dabei ein Problem sein, dass einige Parzellen zwar schon länger verkauft, aber eben nicht bebaut sind.

Jedenfalls will Dalibor die Frage auf die Agenda des Ortsrates und damit der städtischen Politik bringen – genauso wie die Frage, was nach „Vor dem Busche II“ kommt. Denn der Ortsbürgermeister ist überzeugt, dass in Ohrdorf die Baulandentwicklung weiter vorangetrieben werden sollte. Auf politischer Ebene wolle er einen Vorstoß für eine weiteres Baugebiet machen, das sich an den Koppelweg anschließt. Dort gebe es ein Potenzial für 15 zusätzliche Grundstücke.

„Ohrdorf wird sich wandeln“, sagt Dalibor und verweist auf einen hohen Anteil älterer Menschen. Sein Augenmerk will er daher darauf richten, den Ort für junge Familien attraktiv zu machen. Im aktuellen Baugebiet sei der Kindergarten schon mal gleich nebenan.

VON HOLGER BODEN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare