Vielfältiges Angebot in Wittingen / Gewerbeschau lockt Tausende Besucher an

13. Nordkreismesse: Region zeigt ihre Leistungsstärke

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Bei Möbelmeyer aus Hankensbüttel konnte der Messebesucher zwischendurch auch mal kurz pausieren – beim Probesitzen.

Wittingen. Von A wie Automobile über M wie Möbel bis Z wie Zeitung: Der Besucher konnte sich bei der 13. Nordkreismesse in Wittingen am Wochenende umfassend informieren.

Auch wenn das Wetter nicht mitspielte – die mehr als 60 Aussteller aus der Region bewiesen auf dem Gelände an der Celler Straße ihre Leistungsstärke. Auch die umliegenden Märkte und Geschäfte hatten wieder geöffnet.

Branchenmix als Pluspunkt

Auch das Isenhagener Kreisblatt war mit einem Stand vertreten.

Der Branchenmix bei der Messe mit einer Ausstellungsfläche von rund 30 000 Quadratmetern ist der große Pluspunkt für die Besucher. Neuheiten und Messeaktionen sorgten für große Aufmerksamkeit. „Hier ist es einfach informativ“, freuten sich Elfie und Friedhelm Blaue aus Teschendorf. Die Messe sei perfekt, um sich einen Überblick zu verschaffen und sich Anregungen einzuholen. Die beiden zog es auf der Suche nach einem neuen Zaun nach Wittingen.

Regelmäßig zu Besuch auf der Nordkreismesse sind Helga und Gerd Janke aus der Brauereistadt. „Wir kommen vorbei, um einfach zu schauen, was es so gibt“, sagte Gerd Janke. Seiner Frau gefiel gut, was sie zu sehen bekam: „Es ist noch etwas besser als letztes Jahr – nur das Wetter könnte besser sein.“

Im Hubschrauber ging es für die Besucher hoch hinaus.

Immer wieder suchten die Gäste zwischendurch im Messezelt Schutz vor den Regen- und Hagelschauern, die durchzogen. „Ich finde das Angebot auf der Messe ganz ordentlich“, lobte Detlef Kralowetz, der aus Jübar vorbeikam. Die Vielfalt des Branchenmixes findet er besonders überzeugend.

Ob Waschmaschinen oder TV-Geräte: Bei EP:Rönneberg wurden die Besucher gut informiert.

„Es wird viel geboten“, bestätigte Gunda Günther aus Wittingen, die mit ihrem Mann Jürgen die Messe besuchte. Jürgen Günther lobte die gute Übersicht der Angebote im Messezelt. Die große Auswahl der Messe führen sie als Grund an, dass es sie jedes Jahr wieder auf die Nordkreismesse zieht.

Erneut ein Höhepunkt an beiden Tagen waren die Helikopterflüge über die Brauereistadt: Aus bis zu 400 Metern Höhe ließ sich die Messe bestens von oben beäugen. Viele nutzten die Chance für die außergewöhnliche Perspektive.

Nordkreismessen-Organisator Karlheinz Glaubitz führte den schlechter besuchten Samstag auf das miese Wetter zurück. „Am Sonntag war es weitaus besser.“ Zwischen 15 und 17 Uhr – nach dem sonntäglichen Kaffeetrinken – sei stets der größte Ansturm. Glaubitz hätte sich auch am Samstag mehr Sonne gewünscht. „Das wäre toll gewesen. Aber was sollen wir tun?“

Ärgernis schlechtes Wetter

Glaubitz ärgerte sich besonders für die Aussteller, die sich große Mühe gemacht hätten, um ihre Stände so gut wie möglich zu präsentieren. Sie würden dafür ihre Freizeit opfern. „Ein Jahr Vorbereitung ist dafür nötig“, so Glaubitz. Er notierte schon gestern die ersten Termine für die nächste Auflage in 2018.

Eine große Auswahl an Fahrrädern gab es unter anderem bei der Knesebecker Firma Lilie.

Dann dürfte auch die Parksituation an der Celler Straße noch einmal Thema werden. Obwohl Absperrbänder aufgezogen worden waren, parkten trotzdem viele Verkehrsteilnehmer seitlich an der Straße. Gerade wenn Lkw oder Traktoren vorbeifahren wollten, wurde es eng. Generell wird in 2018 die Nordkreismesse wieder in der gleichen Form stattfinden, kündigte Glaubitz an. Die Form mit Zelt und dem Außengelände habe sich als optimal erwiesen – „nur draußen geht nicht“, sagt Glaubitz. Das zeigte sich auch jetzt wieder beim schlechten Wetter am Wochenende. So könne man als Ausrichter stets flexibel agieren und reagieren, so Glaubitz, der sich auch beim Isenhagener Kreisblatt als Medienpartner der Messe bedankte.

Von Paul Gerlach

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