Niedersächsische Landjugend wählt neuen Vorstand und neuen Agrarausschuss

Niedersächsische Landjugend: Gifhorns Nordkreis in der Spitze stark vertreten

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Der neue Landesvorstand (von links): Jan-Henrik Schöne, Lara Scholz, Florian Timm, Lisa-Marie Broihan, Tobias Schröder, Birte Jendrischeck, Thore Carstens, Mareike Backhus, Linda Lüddeke.

bo Wittingen/Gifhorn/Verden. Die Niedersächsische Landjugend hat bei ihrer Landesversammlung in Verden einen neuen Landesvorstand gewählt. Zur Spitze des Gremiums gehört die aus Stöcken stammende Gifhornerin Birte Jendrischeck, die neue Landesvorsitzende geworden ist.

Das Amt einer stellvertretenden Landesvorsitzenden bekleidet Linda Lüddeke aus Wittingen.

Birte Jendrischeck

Die Delegierten tagten von Freitag bis Sonntag unter dem Motto „Eure Zeit loszulegen“. Für den neuen Landesvorstand gilt das ab Januar. Der Landesvorsitzende Tobias Schröder (Melle), stellte sich erneut zur Wahl und wurde im Amt bestätigt. Die Gifhorner Finanzwirtin Jendrischeck übernimmt den weiblichen Part an der Doppelspitze. Die Wittinger Landwirtin Lüddeke (Bachelor of Engineering) stellte sich zur Wiederwahl und sorgt als erste Stellvertreterin für eine noch stärkere Vertretung der Region im Landesvorstand. Neuer erster stellvertretender Vorsitzender ist Thore Carstens (Kirchlinteln). Jan-Henrik Schöne (Schwanewede) ist zweiter Stellvertreter, die zweite Stellvertreterin kommt aus Sandhatten und heißt Mareike Backhus.

Der Agrarausschuss der Landjugend, der sich intensiv mit Themen aus dem Agrarbereich beschäftigt, Positionspapiere ausarbeitet und Stellung zu aktuellen agrarpolitischen Fragen bezieht, wurde ebenfalls neu gewählt. Auch hier ist der Nordkreis vertreten – mit Anika Berlin (kl. Bild) aus Wittingen, die derzeit Agrarwissenschaften studiert.

Auf dem Landjugendforum am Samstagnachmittag setzten sich die 100 Landjugendlichen mit der Flüchtlingssituation auseinander. In der Diskussion mit der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Editha Lorberg, wurde deutlich, dass sich die Landjugend zukünftig stärker für die Integration von Flüchtlingen einsetzen will.

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