Noch ein Haus der kleinen Forscher

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Verleihung der Urkunde: Kita-Leiterin Swantje Höddels-Meyer (v.l.), die Erzieherinnen Sarah Lippert und Heike Peschka sowie Andrea Radtke und Katharina Barrenscheen von der Butting-Akademie mit den Kindern des Knesebecker Kindergartens.

swk Knesebeck. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ist die Kindertagesstätte Knesebeck jetzt als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet worden. Das ist der Lohn für das Engagement bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik.

Betreut wird die Einrichtung von der Butting-Akademie in Knesebeck. Die Auszeichnung überreichte Akademie-Mitarbeiterin Katharina Barrenscheen, Netzwerkkoordinatorin vom lokalen Netzwerk der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Landkreis Gifhorn.

In der Kindertagesstätte Knesebeck werden zurzeit 130 Kinder im Kindergarten und bis zu 15 Kinder gleichzeitig in der Krippe betreut. Die drei Erzieherinnen Heike Peschka, Sarah Lippert und Andrea Bode haben an den Workshops zum „Haus der kleinen Forscher“ in der Butting-Akademie teilgenommen und sich damit zu Fachkräften für naturwissenschaftliche und technische Experimente im Kindergarten fortgebildet. In der Kita konnte durch Ideen und kreative pädagogische Konzepte (Experimentierraum, Forschertage, Projekte) in den letzten eineinhalb Jahren ein „Haus der kleinen Forscher“ wachsen.

Die Kinder bekommen beim Experimentieren Antworten auf ihre Fragen zu ganz alltäglichen naturwissenschaftlichen Phänomenen. Spielerisch lernen sie etwa, dass sich kalte Luft zusammenzieht und warme Luft sich ausdehnt. Phänomene wie „sinken – schwimmen“, „Oberflächenspannung“ oder „Entstehung von Kohlenstoffdioxid“ werden anschaulich gemacht. Das weckt die Begeisterungsfähigkeit und den Forscherdrang der Kinder.

„Durch Experimente mit Alltagsgegenständen erforschen die Kinder ihre direkte Umwelt – und das mit allen Sinnen“, sagt Koordinatorin Katharina Barrenscheen. „Die Kinder stellen Vermutungen an, verändern die Gegebenheiten und sprechen über die Ergebnisse. So werden die Neugier und die Freude am Lernen spielerisch gefördert.“

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