Neugestaltung der Ortsdurchfahrt könnte nächstes Jahr starten

Stöcken: Sanierung 2014

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Die Sanierung der Stöckener Ortsdurchfahrt steht seit einigen Jahren auf der Agenda. Nun soll es wohl 2014 wirklich losgehen.

Stöcken. Es dauert wohl noch zwei Jahre, bis das Dauerthema zum Abschluss gebracht wird: Die Sanierung und Umgestaltung der Stöckener Ortsdurchfahrt wird möglicherweise 2014 angepackt.

Beendet wird das Projekt, das im Rahmen der Dorferneuerung laufen soll, aber voraussichtlich erst 2015 – wenn alle Förderanträge wie erhofft genehmigt werden.

Verkehrsberuhigung und Querungshilfe im nördlichen Teil der Ortsdurchfahrt, die rechtwinklige Anbindung einer Dorfstraße im südlichen Ortsbereich, dazu auch neue Fußwege – diskutiert wird darüber schon seit Jahren. Dass langsam auch die Bürger die Realisierung des Projektes vermissen, machten Anfragen in der jüngsten Verkehrsausschuss-Sitzung deutlich: Warum denn das Stöckener Vorhaben nicht wie vorgesehen mit Priorität behandelt worden sei, wollte Christian Schenk wissen.

Dazu der Ausschussvorsitzende Friedrich Lührs (FWG): „Die Anträge sind gestellt, aber bis heute nicht bewilligt worden.“ Für Projekte mit Priorität 2 oder 3 seien derweil Fördergelder genehmigt worden, weil das Kostenvolumen in diesen Fällen kleiner sei. Uwe Hoppmann (CDU) empfand das als „nicht nachvollziehbar“. Bauamtsleiter Albert Soltau bestätigte unterdessen Lührs’ Aussage: „Uns war wichtig, dass die oberste Priorität zuerst kommt, doch die Mittel wurden von der Förderbehörde letzlich nicht bewilligt.“ 270 000 Euro sind für das Maßnahmenpaket im Norden der Ortsdurchfahrt veranschlagt, weitere 60 000 Euro für die Umgestaltung des südlichen Teils.

Nun zeichnet sich ein Vorgehen in zwei Schritten ab: Der Verkehrsausschuss sprach sich dafür aus, dass im nächsten Jahr die Maßnahmen im nördlichen Abschnitt realisiert werden, die mit der Fahrbahn zu tun haben – also beispielsweise die Querungshilfe und Nebenanlagen wie das Hochbord. Das bietet sich geradezu an, weil die Landesbehörde für Straßenbau angekündigt hat, 2014 die Ortsdurchfahrt im Zuge der L 270 zu sanieren. Für die restlichen Vorhaben wie etwa neue Gehweg-Verbindungen soll ein gesonderter Förderantrag gestellt werden – für 2015.

Der Stöckener Manfred Dobberstein erklärte dem Ausschuss, er vermisse eine Anliegerversammlung. Die werde es rechtzeitig geben, versicherte Lührs.

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