Superintendentin Hanna Löhmannsröben gestern in Wittingen in ihr Amt eingeführt

Ein neues Kapitel beginnt

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Die neue Kirchenkreis-Superintendentin Hanna Löhmannsröben spendete den Besuchern des Gottesdienstes in der Wittinger St. Stephanuskirche gestern den Segen Gottes.

Wittingen. Es ist ein Jahr großer Veränderungen – nicht nur für den evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Wittingen, der seit dem 1. Januar mit dem Kirchenkreis Wolfsburg fusioniert ist, sondern auch für dessen Superintendentin Hanna Löhmannsröben.

Gestern Abend wurde die neue Leiterin des gemeinsamen Kirchenkreises in einem Gottesdienst in der voll besetzten Wittinger St. Stephanuskirche in ihr Amt eingeführt. Ihr Vorgänger Martin Berndt wurde offiziell von seinem Dienst entpflichtet.

Landessuperintendent Dieter Rathing überreichte Löhmannsröben, die 2012 Superintendentin von Wolfsburg geworden war, die Ernennungsurkunde. „Von der ersten Minute Ihres Dienstes in Wolfsburg haben Sie den Kirchenkreis Wittingen im Auge gehabt“, erklärte Rathing. Und er erkannte viel Verbindendes zwischen den beiden Partnern des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen. „Die Aufgaben in Ehra und Brome werden keine sehr anderen als in Heiligendorf sein“, ist er überzeugt.

Am Anfang der Fusionsgespräche der beiden Kirchenkreise hätten sicherlich Zahlen im Mittelpunkt gestanden. „Am Ende wird es aber der Geist des Vertrauens gewesen sein, das man am anderen festmachen konnte“, sagte Rathing. Und dieses Vertrauen sei ein gutes Fundament für die Zukunft.

Lobende Worte fand Rathing auch für den bisherigen Superintendenten Martin Berndt, der im Februar 1997 nach Wittingen gekommen war. Auch wenn dieser jetzt ausgeschieden sei, werde das Amt des Wittinger Superintendenten „mit Ihnen immer verbunden bleiben, und das ist auch gut so“, bekräftigte Rathing. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Sommer 2013 werde Berndt noch Pastor der St. Stephanus-Gemeinde bleiben.

Gestern sei die rund 200-jährige Geschichte des Kirchenkreises Wittingen zu Ende gegangen, sagte Berndt. Doch zugleich sei ein neues Kapitel aufgeschlagen worden. „Es hat immer Veränderungen in der Kirchengeschichte gegeben. Aber es ist nie auf die Strukturen angekommen, sondern immer auf die Menschen und die Gemeinde“, blickt Berndt zuversichtlich in die Zukunft.

Hanna Löhmannsröben hielt gestern noch keine Predigt. Wohl aber sprach die 53-Jährige das Fürbittengebet und spendete den Gottesdienst-Besuchern den Segen Gottes.

Von Bernd Schossadowski

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