Einbau von Schwellern am Niedersachsenring wird geprüft

Neue Bushaltestelle für Radenbeck in 2020

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So soll die neue Bushaltestelle an der Dorfstraße in Radenbeck aussehen.

Radenbeck – Einige aktuelle Punkte gab der Radenbecks Ortsbürgermeister Karl-Heinz Brandes beim jüngsten Ortsrat bekannt.

So hat die Schützenhalle nun die Adresse „Am Schützenplatz 9 - 11“ erhalten. Derzeit gibt es keinen Altkleidercontainer in der Querstraße, da der Vertrag ausgelaufen ist. Eine Ausschreibung für einen Nachfolger dazu sei angelaufen. Der Breitbandausbau ist für Radenbeck nicht vorgesehen. Interessierte Bürger können sich aber Liste eintragen. Die OHE habe darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Bahngelände in der Nähe der Gemeindewaage Dachplatten gelagert werden. Der Eigentümer solle diese unverzüglich entfernen, da sonst rechtliche Schritte eingeleitet werden.

Einstimmig sprach sich der Ortsrat für die Anschaffung eines Defibrillators aus. Allerdings soll erst geprüft werden, wo dieser im Ort installiert werden kann, um bei Bedarf schnell Zugang zu haben. Geklärt werden soll auch, ob eventuell Sponsoren für die Anschaffung gefunden werden.

Sabrina Puskeiler vom Amt für Wirtschaft, Sport und Kultur gab einen Bericht zum Stand der Dinge in Sachen barrierefreie Bushaltestellen ab. Zunächst stellte sie die geplante Bushaltestelle an der Dorfstraße vor. Baubeginn soll 2020 sein. Diskutiert wurde die Verkehrsberuhigung des Niedersachsenrings innerhalb Radenbecks, da die aufgestellten Tempo-30--Schilder ignoriert würden und auch der Verkehr ins nahe Sachsen-Anhalt weiter zugenommen hat. Daher soll geprüft werden, ob der Einbau von Verkehrsschwellern oder das Aufstellen großer Blumenkübel zur Verkehrsberuhigung machbar wäre.

Zur Umbenennung der seit zig Jahren auf der Agenda stehenden „Bahnhofstraße“ fand inzwischen eine Anliegerversammlung statt: Das Ergebnis: Die Mehrheit möchte den Namen behalten. Der Ortsrat möchte jedoch an die Stadtpolitik appellieren, dieses Thema aufzugreifen, um eine allgemeingültige Lösung für alle Ortschaften im Stadtgebiet zu finden, damit Straßen-Doppelnamen verschwinden. Weiterhin stellte Puskeiler die Änderung der Bauleitplanung zur Erweiterung des Geländes der Firma Wiesensee am Ortsausgang in Richtung Plastau vor.

Zum Punkt Vergabe von Gemeinschaftspflegemitteln stellte Brandes bezuschusste Ortsprojekte vor. Dazu zählen die Gemeindeversammlung, die Jugendfeuerwehr, der Schützenverein, das örtliche Laubharken oder der Laternenumzug des Spielmannszugs.

In der Einwohnerfragestunde wollte eine Bürgerin wissen, wie es mit Bauplätzen in Radenbeck aussieht. Der Rat entgegnete, dass ihm keine Anfragen vorlägen. Die Frage, ob denn der Ortsrat das Projekt zur Belebung „Alte Schule“ unterstützt, wurde einstimmig bejaht. Auf eine weitere Anfrage, ob denn neue Bänke in und um Radenbeck dazu gekommen seien, lautete die Antwort: vier Bänke. Auch die Frage nach Wasserversorgung auf dem Friedhof kam auf. In diesem Jahre war der 1. April zur möglichen Wasserentnahme aufgrund der frostfreien Tage nach Meinung vieler Einwohner viel zu spät. Hierzu entgegnete Brandes, dass es im April schon vorgekommen sei, dass die Leitungen eingefroren wären. Er würde es sogar begrüßen, wenn die Kirchengemeinde, zu der nun mal der Friedhof gehört, die Wasseruhr übernehmen und betreuen würde.

Wer denn für die Pflege der Streuobstwiese am Kreisel in Radenbeck zuständig ist, wollte ein anderer Einwohner wissen. Die Zuständigkeit liege, so der Ortsrat, demnach bei der Straßenmeisterei Vorsfelde. Bemängelt wurde der schlechte farbliche Zustand der Außentüren der Friedhofskapelle. Dort soll zügig Abhilfe geschaffen werden.

Ob denn das Projekt „Supermarkt“ in Radenbeck noch aktuell sei, wurde vom Ortsrat ebenfalls bejaht. Seitens der Landesstraßenbaubehörde werden zur Zeit geprüft, welches die beste Einfahrtmöglichkeit wäre.

VON HEINZ-HENNING HUTH

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