Knesebecker Feldstraße: Pläne auf 60 Parzellen abgespeckt

Neue Bauplätze für Knesebeck wohl erst 2021

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An der Knesebecker Feldstraße sollen rund 60 Bauplätze entstehen, die Details werden in den kommenden Monaten öffentlich diskutiert.

Knesebeck – Bauland verzweifelt gesucht – das gilt seit vielen Jahren im Wittinger Stadtgebiet. In Knesebeck ist man bekanntlich kürzlich fündig geworden (das IK berichtete), doch in diesem Jahr wird es wohl noch nichts mit neuen Bauplätzen an der Feldstraße.

„Nach meiner Kenntnis soll die Vermarktung im Frühjahr 2021 beginnen“, sagt Ortsbürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt (SPD) auf IK-Anfrage. Schneller sei die Ausweisung der Parzellen offenbar nicht zu schaffen. Die Stadt arbeitet bei der Erschließung des Areals mit der NLG zusammen – die Niedersächsische Landgesellschaft agiert unter anderem bei der Bauland-Beschaffung als Dienstleister von Kommunen.

Das Projekt am südlichen Rand von Knesebeck fällt allerdings etwas kleiner aus als zunächst gedacht. War man in der politischen Diskussion zunächst von 84 Parzellen ausgegangen, so sollen nun wohl rund 60 Baugrundstücke entstehen. Das sagte Stadtbürgermeister Andreas Ritter Ende des Jahres dem IK. Zuvor hatte es noch einmal Gespräche mit der NLG gegeben. Die neue Planung werde nun den Diskussionsprozess in den Ausschüssen und Räten durchlaufen.

In Knesebeck ist das Vorhaben an der Feldstraße laut Kabrodt das derzeit einzige seiner Art. Eine weitere große Fläche für Wohnbebauung sei vor einiger Zeit mal in Aussicht gewesen, doch da sei bislang nichts spruchreif. Vereinzelte Baulücken gibt es, doch die Besitzer wollen in der Regel nicht verkaufen. Das sei ihr gutes Recht, meint Kabrodt.

Auch in Wittingen zeichnet sich bisher nicht ab, wo nach der Erschließung der neuen Grundstücke an der Kakerbecker Straße das nächste Baugebiet liegen könnte. Laut Ritter hat man sich inzwischen darauf geeinigt, einen Arbeitskreis für die Bauland-Entwicklung einzurichten, um das Thema zu forcieren.

VON HOLGER BODEN

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