Spannende Details zur Sanierung beim IK-Pressetreff im Haus Kreyenberg

Netzwerken im Schmuckstück

Stiftungsvorstand Horst H. Müller (2.v.r.) erläutert den Besuchern des IK-Pressetreffs, welche Besonderheiten die Sanierung der Fassade mit sich gebracht hat.
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Stiftungsvorstand Horst H. Müller (2.v.r.) erläutert den Besuchern des IK-Pressetreffs, welche Besonderheiten die Sanierung der Fassade mit sich gebracht hat.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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  • Paul Gerlach
    Paul Gerlach
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Wittingen. Gemütlich, eindrucksvoll und historisch getreu erneuert – so präsentierte sich gestern das Haus Kreyenberg in der Wittinger Innenstadt beim IK-Pressetreff.

Gerhard Döpkens, Vorsitzender des Kuratoriums der Haus Kreyenberg Stiftung, berichtet über den nicht immer einfachen Weg, der bei der Sanierung des Gebäudes beschritten werden musste.

Rund 40 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfuhren eindrucksvolle Details der hochkomplexen Sanierung des ältesten weltlichen Gebäudes in der Brauereistadt. Infos, Imbiss und Kontakte machten die Veranstaltung in gediegener Atmosphäre im 1640 erbauten Schmuckstück aus.

Der zweiköpfige Vorstand der Stiftung: Detlef Klein (l.) und Horst H. Müller.

Detlef Klein und Horst H. Müller, beide im Vorstand der Haus Kreyenberg Stiftung, stellten die Geschichte des Hauses bis heute sowie das Vorgehen der Stiftung beim Sanierungsprojekt mit seinen 40 Monaten Bauzeit vor. 22 Förderanträge wurden geschrieben (von denen 19 bewilligt wurden), und die Arbeit von 16 Unternehmen musste koordiniert werden. Gerhard Döpkens als Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums dankte Klein und Müller für ihr großes Engagement: „Das ist viel mehr als ein Ehrenamt.“

Claudius Filice, Anzeigen-Verkaufsleiter des IK, im Gespräch mit Alexandra Hansch (M., Bernsteinsee) und IK-Mediaberaterin Jessica Eger.
Im Gespräch: Rühens Bürgermeister Karl Urban (v.l.), Wesendorfs Rathauschef René Weber und die scheidende Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp.

Ihren Anfang nahm die Sanierung Anfang 2012, als der Freundeskreis Haus Kreyenberg das Thema auf die Agenda brachte. Im Juli 2012 gründete sich die Stiftung. Im Dezember 2013 begannen die Bauarbeiten. Am 18. März 2017 wurde das sanierte Haus Kreyenberg wieder eröffnet. „Hier ist etwas Tolles entstanden“, sagte Klein, der sich auch für Unterstützung aus der Politik bedankte.

Müller nannte interessante Details zur Sanierung. So mussten einige der Ausbesserungen mit Althölzern vorgenommen werden. Die gibt es nicht im Baumarkt – und so stammt etwa der Fußboden der Küche aus Prag.

Die Stiftung plant, das Gebäude regelmäßig – etwa beim Tag des offenen Denkmals – durch Führungen zugänglich zu machen. Zudem sind für 2018 bereits mehrere kulturelle Veranstaltungen in dem Haus geplant.

Bei der abendlichen Besichtigung lernten die Pressetreff-Gäste viel über die Herausforderungen der Sanierung des Gebäudes.
Die Pressetreff-Besucher im Saal von Haus Kreyenberg, der bis zu 60 Gästen Platz bietet.

Unternehmen und private Förderer haben mit einem finanziellen Engagement von insgesamt rund 100 000 Euro einen wesentlichen Grundstock für das 1,3-Millionen-Projekt der Sanierung gelegt. Für die Unterhaltung des Objektes ist der Stiftung auch künftig finanzielle Unterstützung willkommen, wie Klein betonte. So können Unternehmen das Haus für Firmen-Events buchen. Lagerflächen im Obergeschoss können gemietet werden. Und wer sich dem Haus verbunden sieht und keine Gegenleistung erwartet, dem bieten sich eine Fördermitgliedschaft in der Stiftung oder eine Spende als Möglichkeiten der Unterstützung.

Gerhard Borchert (v.l.), die Unternehmer Bernd Franke und Karsten Kroll sowie der neue Landtagsabgeordnete Tobias Heilmann.
Gerhard Döpkens (l.) und IK-Redakteur Holger Boden begrüßten die Gäste des IK-Pressetreffs.

Im Publikum stieß die erfolgreiche Sanierung auf Bewunderung. Augenzwinkernd sagte Wesendorfs Samtgemeindebürgermeister René Weber, er denke da gerade an die Wahrenholzer Mühle: „Wenn Sie da das Gleiche noch mal machen würden ...“ Döpkens machte keinen Hehl daraus, dass die Stiftung tatsächlich viele Anfragen bekomme, sich auch um weitere Objekte zu kümmern. Doch das ist nicht ihr Ziel.

Bei der abendlichen Besichtigung lernten die Pressetreff-Gäste viel über die Herausforderungen der Sanierung des Gebäudes.

Im Anschluss an die Vorträge und die Führung wurde bei einem Imbiss genetzwerkt und im neuen IK-Wirtschaftsmagazin geblättert. Das Team des Antik-Cafés sorgte für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Müller führte die Gruppe ums Haus Kreyenberg herum und zeigte einige der feinen Details im Außenbereich auf.

Auch im Innern des Hauses gab es für Stiftungsvorstand Horst H. Müller viel zu zeigen.

Von Paul Gerlach und Holger Boden

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Impressionen vom IK-Pressetreff im Haus Kreyenberg

Impressionen vom IK-Pressetreff im Haus Kreyenberg

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