Grüne und SPD wollen Wittinger Resolution gegen neue gewerbliche Anlagen

Nein zur Massentierhaltung ins Leitbild?

Das Thema Mastställe wird von Grünen und SPD in der Wittinger Politik warmgehalten. Foto: dpa
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Das Thema Mastställe wird von Grünen und SPD in der Wittinger Politik warmgehalten. Foto: dpa

Wittingen – Geht es nach den Grünen und der SPD-Gruppe im Wittinger Stadtrat, dann soll es künftig im Stadtgebiet keine Bauleitplanung mehr geben, die den Bau von „gewerblichen Tierhaltungsanlagen“ ermöglicht.

Ein entsprechender Antrag beider Fraktionen kommt am Montag, 5. Oktober, im Bau- und Umweltausschuss (18. 30 Uhr, Stadthalle) auf den Tisch.

Der Antrag zielt auf die sogenannte Massentierhaltung ab. Landwirtschaftlich privilegierte Vorhaben sollen davon nicht berührt werden. SPD und Grüne fordern die Verabschiedung einer entsprechenden Resolution – und wollen auch das städtische Leitbild in dieser Hinsicht aktualisiert wissen.

In derselben Sitzung soll es auch um Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Liegenschaften gehen. Die FWG fordert ein Konzept für einen „Bürgersonnenpark“, der die Dachflächen von Einrichtungen wie Schulen, Sporthallen, Schwimmbädern und anderen kommunalen Gebäuden nutzt. Ähnlich wie bei Bürgerwindparks solle den Einwohnern die Möglichkeit zur Beteiligung gegeben werden, schlägt die FWG in ihrem Antrag vor, den sie im Frühjahr 2019 schon einmal gestellt hatte. Seinerzeit wurde die Beratung zurückgestellt, weil eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zu den neuen Kita-Gebäuden angestellt werden sollte. Auch SPD und Grüne haben per Antrag Photovoltaik auf städtischen Dächern ins Spiel gebracht – mit der Stoßrichtung, selbst aktiv zu werden oder auch zu prüfen, ob gegebenenfalls Dachflächen an Dritte für diese Nutzung verpachtet werden können.

Ein weiterer Punkt dreht sich um Ergänzungssatzungen für Zasenbeck und Kakerbeck. In beiden Orten geht es um die Schaffung von Bauland. Zudem steht erneut das Objekt Achterstraße 37 auf der Agenda. Nach dem positiven Votum des Ortsrates (das IK berichtete) ist eine kontroverse Diskussion über die Ablösung von Einstellplätzen kaum zu erwarten. bo

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