Wittinger VA: Stellplätze für Pension dürfen nun doch abgelöst werden

Ja, nein, ja: Grünes Licht für Achterstraße 37

In der Diskussion um Ablösezahlung für Stellplätze hat die Wittinger Politik mit ihrem Ja jetzt den Pensions-Plänen an der Achterstraße den Weg geebnet. 
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In der Diskussion um Ablösezahlung für Stellplätze hat die Wittinger Politik mit ihrem Ja jetzt den Pensions-Plänen an der Achterstraße den Weg geebnet.

Wittingen – Vom Ortsrat gab es ein Ja, vom Bauausschuss ein Nein – und nun hat der Wittinger Verwaltungsausschuss das Votum des Bauausschusses kassiert: Der Besitzer des Objektes Achterstraße 37 bekommt grünes Licht für die Ablösung von neun Parkplätzen für die dort geplante Pension.

„Der VA hat sich dafür ausgesprochen“, sagte Stadtbürgermeister Andreas Ritter dem IK. Die Ablösesumme, die vom Hausbesitzer an die Stadt fließt, beläuft sich auf 3000 Euro pro Stellplatz, also insgesamt 27 000 Euro. Laut Ritter ist man übereingekommen, dass das Geld zweckgebunden für die Schaffung von Parkplätzen eingesetzt werden soll. „Ich gehe davon aus, dass das im Innenstadtbereich realisierbar ist“, sagte Ritter.

Anwohner hatten gegen die Pläne für eine Pension mobil gemacht, ursprünglich war von einer Unterbringung von Monteuren die Rede gewesen (das IK berichtete). Das Vorhalten von Einstellplätzen auf oder an dem Gelände der Pension ist nicht darstellbar.

Inzwischen läuft es laut Ritter auf die Beherbergung von Müllerschülern hinaus – eine Stoßrichtung, die den VA offenkundig überzeugte. Dafür würden aktuell Gespräche geführt und ein Betriebskonzept erarbeitet, so der Rathauschef. Die Zustimmung des Bundesmühlenverbandes liege bereits vor.

Unterdessen hat die FWG einen Antrag gestellt, wonach der Ausgleichsbetrag für Einstellplätze in der Wittinger Ablösesatzung erhöht werden soll. Die 3000 Euro, die in der geltenden Satzung aus dem Jahr 2000 aufgerufen werden, sieht die FWG als „nicht mehr angemessen“ an. Die Fraktion schlägt vor, den Betrag künftig an den Kosten für die Schaffung von Einstellplätzen zu orientieren.

Der aktuelle Fall in der Achterstraße wird von einer Änderung der Satzung nicht mehr betroffen sein.

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