Nachträglich festgestellte Kosten für Entsorgung von Schotter: Im Rathaus ist man nicht amüsiert

Muss die Stadt für die Spittastraße noch drauflegen?

Die Spittastraße Ende letzter Woche: Werden die Bauarbeiten für die Stadt um 52 000 Euro teurer? Ende 2017 wurden 642 000 Euro für das Projekt eingeplant.

bo Wittingen. Ein sogenanntes Nachtragsangebot hat die Stadt Wittingen jetzt zur Sanierung der Spittastraße erhalten. Was im Prinzip bedeutet, dass die Kosten für das Gesamtprojekt steigen sollen.

Die Stadt will das aber laut Bürgermeister Karl Ridder nicht ohne Weiteres akzeptieren.

Konkret gehe es darum, dass bei den Bauarbeiten eine Packlage – eine Straßenschicht aus Schotter – festgestellt worden sei, die teuer entsorgt werden muss. Die Rede sei von Mehrkosten von rund 80 000 Euro, von denen allein die Stadt 52 000 Euro übernehmen soll. Partner, die ebenfalls einen Teil der Baustellenkosten tragen, sind die LSW und der Wasserverband. „Wir vertreten die Auffassung, dass Bodenproben genommen wurden, und dass man die Packschicht dabei hätte feststellen können“, sagt Ridder, der davon ausgeht, dass die beiden Versorger die Lage ähnlich beurteilen. Derzeit erwarte die Stadt in dieser Sache eine Rückmeldung des beauftragten Planungsbüros. Der Verwaltungsausschuss soll sich in seiner nächsten Sitzung wieder mit der Sache befassen.

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