100 Jahre Glaubitz: Mittelaltermarkt lockt zahlreiche Besucher zum Werkmarkt in Wittingen

Moderne Roboter, altes Handwerk

Auch das Fachhaus präsentierte sich mit Geschenken für Kinder – die überdies beim Stockbrotbacken viel Freude hatten
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Auch das Fachhaus präsentierte sich mit Geschenken für Kinder – die überdies beim Stockbrotbacken viel Freude hatten.

Wittingen. Wenn bei einer Veranstaltung im Gewerbegebiet Celler Straße die Autos trotz ausreichender Parkplätze am Rand der Bundesstraße stehen, dann ist der Event ein Erfolg.

Und so war Karlheinz Glaubitz, Chef des gleichnamigen Familienunternehmens, gestern denn auch „super zufrieden“: Zahlreiche Besucher stürmten an der Lessingstraße den Mittelaltermarkt, den Flohmarkt und den Glaubitz-Werkmarkt.

Glaubitz nahm nicht nur zahlreiche Glückwünsche zum 100-jährigen Firmenjubiläum entgegen, er war auch stark als Berater in Sachen Garten- und Heimwerker-Zubehör gefragt. Vor allem neuartige Rasenmäh-Roboter zogen die Aufmerksamkeit der Besucher des Werkmarkt-Geländes auf sich.

Einen Steinwurf entfernt kamen Mittelalter-Fans voll auf ihre Kosten: Schwertkampf, Bogenschießen, altes Handwerk, dazu die rustikale Atmosphäre von Lagerfeuern, Tiergehegen und Zelten. Ab und zu sorgte der durchdringende Bordun eines Dudelsackpfeifers für Gänsehaut bei den Gästen der schottischen Taverne, die mit dem Nachbau eines mittelalterlichen Wehrturms beeindruckte. Wer eher gutbürgerlich Kaffee und Kuchen bevorzugte, kam am Werkmarkt auf seine Kosten, während sich die kleinen Gäste dort auf der Hüpfburg oder in der Sandspielecke vergnügen konnten.

Dass zwei Mittelalter-Stände, darunter eine Bäckerei, aus technischen Gründen kurzfristig abgesagt hatten, ließ sich für den Organisator Karlheinz Glaubitz verschmerzen. Das Konzept mit dem Dreiklang aus Mittelalter (erstmals überhaupt in Wittingen), Flohmarkt und Tag der offenen Tür ging voll auf. „Ich freue mich riesig über die Resonanz“, sagte der Firmenchef.

Von Holger Boden

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