Wittinger können online Ideen und Wünsche einbringen

Mitreden über die Innenstadt

Was lässt sich rund um den Marktplatz verbessern? Auch der Schusterjunge im Hintergrund sieht nachdenklich aus.
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Was lässt sich rund um den Marktplatz verbessern? Auch der Schusterjunge im Hintergrund sieht nachdenklich aus.

Wittingen – Der Marktplatz zu kahl? Oder genau richtig in seiner flächigen Multifunktionalität, die man bei Stadtfesten und im Advent erleben darf? Die Junkerstraße als o.k. so?

Oder kann man sich die mit mehr Grün oder anderen Zutaten noch ganz anders vorstellen? Der Junkerpark eine nette Stätte der Naherholung? Oder eher ein uneingelöstes Versprechen? Wittingens Bürger können jetzt mitreden, wenn es um die künftige Gestaltung der innerstädtischen Bereiche im Sanierungsgebiet geht – die Städtebauförderung macht’s möglich.

Denn dafür muss ein Rahmenplan aufgestellt werden. und daran können sich die Einwohner der Stadt beteiligen. Der Junkerpark und der südliche Teil der Gustav-Dobberkau-Straße, die Junkerstraße und der Bereich Marktplatz/Gänsemarkt/Fulau gelten dabei als „Vertiefungsbereiche“. Anders ausgedrückt: Hier soll sich was tun im Erscheinungsbild der Innenstadt, hier will die Stadt – begleitend zu den Sanierungsmaßnahmen privater Immobilienbesitzer – in ihre öffentlichen Anlagen investieren.

In der Tat waren vor allem der Zustand der Junkerstraße und der Wunsch, daran etwas zu verbessern, der Impuls für die Bemühungen um Fördergelder. Inzwischen ist von einer „Revitalisierung der Innenstadt“ die Rede.

Wohin die Reise geht, das können die Bürger beeinflussen, indem sie sich an einer Online-Befragung zu den Stärken und Schwächen der genannten Bereiche beteiligen. Unter dem Link https://befragung.stadt-handel.de/s3/rahmenplan gelangt man auf ein Portal der Büros „bb22“ und „Stadt + Handel“, die für die Stadt den Prozess begleiten.

Jeder kann auf den interaktiven Seiten Bereiche markieren und dazu die aus seiner Sicht positiven oder negativen Aspekte vermerken. Zudem gibt es die Möglichkeit, weitere Ideen und Wünsche einzubringen. Diese Anregungen sollen dann in die Erstellung des Rahmenplans einfließen. VON HOLGER BODEN

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