Flüchtlings-Betreuung im Nordkreis: Diakonisches Werk will personell nachbessern

135 Menschen, 33 Familien

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Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt, braucht nicht nur eine Wohnung.

Wittingen. Die Spitzen von Kreisverwaltung und Kommunen im Landkreis Gifhorn wollen bei einem Treffen am 2. Februar weiter nach Strategien für die sich abzeichnende Wohnungsnot für Flüchtlinge suchen (das IK berichtete).

Doch ist erst einmal eine Wohnung gefunden, sind längst nicht alle Probleme der Familien gelöst, die oft vom Balkan oder aus dem Nahen Osten stammen. Solange sie nicht das offizielle Papier einer Aufenthaltserlaubnis haben – und das kann bis zu einem Jahr dauern – ist Integration schwierig. Das Diakonische Werk in Wittingen ist bemüht, den Alltag der Flüchtlinge in diesen ersten Monaten ein Stück weit zu füllen.

Frank Breust kümmert sich im Diakonischen Werk um die Betreuung von Flüchtlingen im Nordkreis.

Eineinhalb Planstellen hat dieser Dienstbereich des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen an der Wittinger Junkerstraße. Kirchenkreissozialarbeiter Frank Breust und seine Mitarbeiterin Imke Banse kümmern sich sonst vor allem um Beratung in sozialrechtlichen Fragen und sind Ansprechpartner für Menschen mit sozialen Problemen. Seit April letzten Jahres ist mit den Flüchtlingen eine große neue Aufgabe hinzugekommen.

Die ist inzwischen so groß, dass personell nachgerüstet werden soll. „Wir kommen zeitlich an unsere Grenzen“, sagt Breust. Geplant sei, im Zuge eines Projektes „Willkommenskultur“ eine weitere halbe Stelle für die Koordinierung der Flüchtlingshilfe im Nordkreis einzurichten. [...]

Von Holger Boden

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