Wittingen bekommt größere Schlittschuhbahn / Start am 2. Dezember

Mehr Platz für Kufenflitzer

Schlittschuhspaß im letzten Jahr: In diesem Advent soll die Bahn mehr Platz bieten. Archivfoto: Ohse
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Schlittschuhspaß im letzten Jahr: In diesem Advent soll die Bahn mehr Platz bieten.
  • Holger Boden
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Wittingen. Kufenspaß vor Altstadt-Kulisse – das gibt es in Wittingen auch dieses Jahr wieder in der Adventszeit. Am 2. Dezember – pünktlich zum Adventsmarkt – soll die Schlittschuhbahn auf dem Marktplatz ihre Türen öffnen.

Dieses Jahr wird sie größer als bei der Premiere 2016.

Nach 10 mal 10 Metern Lauffläche im Vorjahr sollen es dieses Mal 10 mal 15 Meter sein. Das soll dann auch die Gelegenheit bieten, Eishockey-Turniere auszutragen. „Solche Anfragen gab es letztes Jahr“, berichtet Wirtschaftsamtsleiter Günter Kruse. Nun, mit der größeren Fläche, wolle man Vereinen, Gruppen oder Dörfern gern die Möglichkeit eröffnen, die Bahn nach Absprache für sportlichen Wettstreit zu nutzen.

Vor allem soll die Schlittschuhbahn auch wieder Wittinger Adventstage und -abende bereichern. Von der offiziellen Eröffnung am 2. Dezember, 13.30 Uhr, bis zum 9. Dezember ergänzt die Bahn das Paket aus Lebendigem Adventskalender, Turmbläser, HGV-Bratwurstbude und einigem mehr. Am 10. Dezember wird abgebaut, dann wird die Anlage laut Kruse in Berlin gebraucht.

Die Stadt will von 10 bis 14 Uhr insbesondere auch Schulklassen und Kitas einladen, die Schlittschuhbahn zu nutzen. Wenn es von der Belegung her passt, ist in dieser Zeit grundsätzlich auch das individuelle Laufvergnügen auf der Kunststoffbahn möglich, die Stunde für private Kufenflitzer schlägt aber vor allem täglich ab 14 Uhr. Kinder, Jugendliche, Studenten und Rentner zahlen einen Euro, für Erwachsene wird eine Gebühr von zwei Euro fällig. In zwei Buden am Rand der Bahn sollen laut Kruse rund 60 Paar Schlittschuhe zum Ausleihen bereitstehen.

Die Stadt kalkuliert für die Miete der Schlittschuhbahn mit rund 11 000 Euro, hinzu kommen Nebenkosten, etwa für Beleuchtung, Reinigung und einen Zeltboden. Rund die Hälfte der Miete wird nach Kruses Angaben über Sponsoren gedeckt.

Nicht zuletzt wegen der Kosten gibt es in der Politik derzeit Gedankenspiele, 2018 keine Schlittschuhbahn aufzustellen. Ob das so kommt, werden die Etatberatungen im Dezember zeigen.

Von Holger Boden

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