Umzug mit Laternen nach Gottesdienst in vollbesetzter Katharinenkirche

St. Martin hoch zu Ross in Knesebeck

Wie es in Knesebeck alte Sitte ist, reitet St. Martin (in diesem Jahr Tanja Moser) beim Laternenumzug auf einem Pferd vorweg, während die Kinder und ihre Angehörigen mit ihren Lichtern folgen.
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Wie es in Knesebeck alte Sitte ist, reitet St. Martin (in diesem Jahr Tanja Moser) beim Laternenumzug auf einem Pferd vorweg, während die Kinder und ihre Angehörigen mit ihren Lichtern folgen.

swk Knesebeck. Mit feierlichem Glockengeläut der St. Katharinenkirche wurden am Mittwochabend die zahlreichen kleinen Laternengänger und ihre Angehörigen auf den Knesebecker St. -Martins-Gottesdienst und den anschließenden Umzug eingestimmt.

Die Kirche war dabei einmal mehr bis auf den letzten Platz besetzt.

Kita-Leiterin Swantje Höddels-Meyer und ihr Team zeigte sich erfreut über den guten Besuch. Der Elternchor des Kindergartens unter der musikalischen Leitung von Kantorin Imke Weitz stimmte mit dem Lied „Jetzt sind wir bereit, geben uns die Hand“ das erste Lied an.

Die Lebensgeschichte von St. Martin wurde den Kindern mit Bild und Klang in einem Anspiel des Kindergartenteams vor Augen geführt. Der Heilige soll, so sagt es die Legende, einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels gegeben haben – eine gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit willkommene Erinnerung an praktizierte Nächstenliebe.

Laternenumzug in Knesebeck: Viele Kinder und ihre Angehörigen waren mit bunten Lichtern unterwegs.

Nach der Andacht folgte das, worauf sich vor allem die Kleinsten besonders gefreut hatten: der Start des Laternenumzugs. Mit dem Musikzug der Freiwillingen Feuerwehr Knesebeck unter der Leitung von Bernd Niebuhr ging es in Richtung Mühlenteich, angeführt von „St. Martin“ (Tanja Moser) hoch zu Ross. Rund um den Mühlenteich sorgte die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Heinrich Kruse jun. mit Fackeln für feierliche Stimmung. Für die Sicherheit des Zuges sorgte die 3. Gruppe der Feuerwehr unter der Ägide von Alexander Liedtke.

Nach der Rückkehr des festlichen Zuges zur Kirche gab es dort anschließend noch ein gemütliches Beisammensein mit Punsch und Würstchen, bevor die Kinder glücklich ihren Heimweg antraten.

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