Künstlern über die Schulter schauen

Lüben: 22 Kreative aus neun Nationen bei Internationaler Werkstattwoche

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Auch in diesem Jahr ein Highlight: Den internationalen Künstlern kann während der Werkstattwoche bei der Arbeit zugesehen werden.

Lüben – Ende nächster Woche steht Lüben ein besonderes Highlight bevor. Vom 2. bis zum 11. August werden 22 Künstler in das Dorf nördlich von Wittingen eintreffen, um zum bereits 15. Mal an dem internationalen Künstlersymposium teilzunehmen.

Die Werkstattwoche kann Teilnehmer aus neun Verschiedensein Nationen begrüßen.

Die Vorfreude sei in ganz Lüben riesig, weiß auch Claudia Niemann. Sie ist Sprecherin des Organisationsteams und kann nur das Beste aus den Vorbereitungen berichten. „Nächsten Freitag werden 22 ganz unterschiedliche Künstler hier eintreffen“, erzählt die Lübenerin. „Manche zeichnen, oder fotografieren. Andere malen mit Farben. Ich glaube, dass wir ganz spannende Ergebnisse sehen werden.“

Neben Europa kommen die Künstler und Künstlerinnen aus dem asiatischen und südamerikanischen Raum. Das Arbeitsmotto „Vibration – Unterschiede in Kulturen erzeugen“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal im Vorfeld verkündet. „Jeder Teilnehmer wird am Ende etwas ganz Eigenes und Persönliches daraus machen“, verspricht Niemann. Ab dem Anreisetag werden die Künstler bei privaten Familien in Lüben und dem nahen Umkreis wohnen. „Das ist wieder eine ganz spannende Sache für die Einwohner.“

Das Programm für die kommenden Tage verspricht für die Teilnehmer, aber auch für alle Kunstinteressierten ein Highlight nach dem anderen. Nach dem Ankommen und persönlichen Kennenlernen der Künstler wartet am zweiten Tag des Symposiums ein Rundgang durch Lüben, „Das ist faszinierend, wie sich die Künstler ihre eigenen Plätze suchen. Manche bleiben in Scheunen oder an Hofmauern, andere zieht es in die freie Natur“, berichtet die aus Lüben kommende Sprecherin.

Ab Sonntag gibt es dann auch für alle Interessierten die Möglichkeit, den internationalen Künstlern über die Schulter zu sehen. „Anlaufpunkt bleibt für Künstler und Besucher die Lübener Tenne. Dort ist Treffpunkt, Gesprächsort und Atelier in Einem.“

Die Werkstattwoche wird auch einige Workshops für die Gäste bereit halten. „Es wird Kurse für Schüler, Kinder und Erwachsene geben. Die Plätze sind bereits alle vergeben“, berichtet die heimische Künstlerin Natascha Engst-Wrede aus Wittingen. Sie gehört zu dem ausgewählten Teilnehmerkreis des Symposiums.

Am abschließenden Samstag können dann die Ergebnisse des Symposiums in der Lübener Tenne ab 16 Uhr bewundert werden. Die Ausstellung hat bis 21 Uhr geöffnet und kann mit musikalischer Unterhaltung durch Zara Krause am Piano mit einem tollen Flair punkten. Auch am Sonntag gibt es die Gelegenheit, diese einzigartige Ausstellung zu besuchen. Besucher sind von 10 bis 19 Uhr eingeladen. Ein besonderes Highlight verspricht der Auftritt des Duos „Saela Whim“ zu werden. Um 17 Uhr klingt das Symposium zu Violine und Gitarren aus.

VON HILKE BENTES

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