Abschlussübung für Ortswehren aus Knesebeck, Vorhop und Hagen-Mahnburg

„Löschangriff“ in Transvaal

Abschlussübung: Die Feuerwehrleute nahmen die Sache ernst. Fotos: Frankewitsch

max Transvaal. Feueralarm am Sonnabend in Transvaal: Mannstark rückten die Ortswehren aus Knesebeck, Vorhop und Hagen-Mahnburg an.

Doch zum Glück ging es nur um die Jahresabschlussübung: Die Gifhorner Leitstelle dirigierte die Löschtrupps zu einem fiktiven Scheunenbrand auf dem Grundmannschen Hof.

Durch einen technischen Defekt, so die Lage, hatten Strohrundballen Feuer gefangen, die Flammen konnten sich durch das Scheunendach fressen. Die Tiere würden auf der angrenzenden Weide von der Einsatzstelle ferngehalten, hieß es.

Nach etwa acht Minuten trafen die ersten Fahrzeuge mit Löschwasser ein. Sehr zügig wurde nach Erkundung des Einsatzortes durch die Einsatzleitung der Löschangriff am Stallgebäude mit drei C-Strahlrohren gestartet, um ein Übergreifen aus das benachbarte Wohnhaus zu vermeiden.

Die Übungsleitung verschärfte das Szenario: Starker Nordwestwind trug Funken bis zum angrenzenden Wald, der geriet in Brand, und zusätzliche Einsatzkräfte unter Atemschutzausrüstung wurden dorthin abkommandiert.

Wichtige Aspekte für die Beobachter waren die Bildung von Einsatzabschnitten (Gebäude- und Waldbrand), der Einsatz der Atemschutzgeräteträger, die Zuweisung von Wasserentnahmestellen und die Einrichtung einer Sammelstelle für die AGT-Trupps. Nach der Übung wurden bei der Manöverkritik gemeinsam mit den beteiligten Einsatzkräften und zahlreichen Beobachtern die positiven wie auch negativen Eindrücke erörtert. Mit der Übung solle die Einsatzfähigkeit und Kooperation der beteiligten Wehren optimiert werden, hieß es.

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