Wittingen: Entscheidungen bei Schulranzenparty bei Glaubitz ist Kindern nicht leicht gefallen

Lillifee, Dinos oder doch einen Drachen?

Die Mütter ließen sich Funktionalität und weitere Vorteile der verschiedenen Modelle erklären.

Wittingen. Es gibt sie mit Drachen, Rennwagen, Dinos oder Lillifee. Schulranzen werden nach verschiedenen Kriterien ausgesucht.

Während die künftigen Pennäler eher auf das Aussehen achten, informierten sich die Eltern am Sonnabend auf der Ranzenparty beim Werkmarkt Glaubitz über Sitz, Handhabung und weitere praktische Details der Transportgeräte.

„Es gibt keinen Trend. Jedes Kind hat einen anderen Geschmack. Mädchen stehen allerdings eher auf Rot und Rosa, Jungs eher auf Blau. Ob man eher einen klassischen Schulranzen in verschiedenen Ausführungen oder einen Schulrucksack kaufen sollte, ist Geschmacksache“, erklärte Verkäuferin Sina Neuschulz. „Total angesagt sind derzeit aber diese Glupschis“, sagte sie und zeigte Stofftiere mit riesigen Augen.

Neben den Ranzen gab es eine große Auswahl an Zubehör, von der Schere und der Schultüte bis zur Federmappe oder den ersten Büchern. Nachdem er vier Modelle ausprobiert hatte, war auch der fünfjährige Tim aus Buchholz glücklicher Besitzer eines Schulranzens. Er hatte sich für ein Rennwagenmotiv entschieden. „Wir kommen ursprünglich aus Stöcken, sind dann nach Buchholz gezogen, aber wir sind mit Familie Glaubitz verwandt“, erklärte Mutter Sandra Gade.

Tims Schwester Lina, schon in der Schule, ließ sich währenddessen bei Friseur Birgit Eredt Zöpfe flechten. Alternativ oder zusätzlich schminkten die Friseurinnen die Kindergesichter. Daher verließen viele Kinder als Fee oder Giraffe den Fachmarkt. Und das nicht, ohne vorher am Stand der Volksbank Wittingen-Klötze beim Dosenwerfen mitgemacht zu haben. Auch Kinderbrillen von Apollo Optik oder Kinderschmuck von Uhren und Schmuck Fischer gab es zur Auswahl.

Im Eingangsbereich des Fachmarkts hatten sich die Mitglieder des Fördervereins des Kindergartens aufgestellt und verkauften Kaffee, Kuchen oder Würstchen. „Wir bezahlen mit dem Erlös das Häuschen auf dem Spielplatz, das die Kirche vorfinanziert hat. Uns fehlen von den ursprünglich 13 900 Euro noch rund 1500 Euro, erklärte die Fördervereinsvorsitzende Marianka von Magnis, die mit Christine Cicio verkaufte. „2012 haben wir die Ranzenparty bei M & M Automobile veranstaltet“, erklärte Lara Gade. Und auch im kommenden Jahr wird es so etwas wieder geben, wo genau, das entscheide sie spontan, meinte die Juniorchefin von Fachmarkt Glaubitz. Die Einrichtung habe sich etabliert. Und eine Ranzenparty habe den Vorteil, dass mehr Kunden zugleich kämen.

Von Burkhard Ohse

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