Zahlreiche Laternenumzüge erhellen das Isenhagener Land

Leuchtender Schein

Der Laternenumzug in Weißenberge begann und endete auf dem Hof von Carsten Fromhage. Foto: Schuckart
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Der Laternenumzug in Weißenberge begann und endete auf dem Hof von Carsten Fromhage.

at/mas/oll Isenhagener Land. „Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir“: Diese Verse hallten rund um den Martinstag am Wochenende vielerorts durch die Straßen. Auch im Gifhorner Nordkreis fanden viele Laternen- und Fackelumzüge statt.

• In Brome startete der traditionelle Laternenumzug des FC und der Grundschule bereits am Freitag. 

Der Laternenumzug des FC Brome und der Grundschule begann auf dem Schulhof, wo gemeinsam gesungen wurde.

Los ging es auf dem Schulhof: Die Kinder der Klassen eins bis vier und des Schulkindergartens sangen Laternenlieder. Nach dieser Einstimmung zogen die Teilnehmer zum gegenüberliegenden Michaelis-Seniorenheim. Dort trugen die Schüler den Bewohnern ebenfalls Lieder vor. Gut abgesichert durch die Feuerwehr ging es dann zum Sportplatz, wo sich alle am Lagerfeuer bei Speisen und Getränken stärken konnten. Für die Kinder gab es Waffeln und Kakao kostenlos.

• Am Sonnabend trafen sich viele große und kleine Laternengänger zum Umzug in Rühen, eingeladen hatten die Feuerwehr und der Förderverein der Kindertagesstätten.

In Rühen hatten die Feuerwehr und der Kita-Förderverein zum Laternenumzug eingeladen, viele kleine und große Teilnehmer waren dabei.

Vom Gerätehaus zog der Lichtertross über die Giebelstraße und den Försterweg, um dann durch den Wagnerring wieder zurück zum Treffpunkt zu gelangen. Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten während des Umzuges mit Fackeln zusätzlich für passende Atmosphäre gesorgt. Wer wollte, konnte sich vorher und anschließend mit heißen Waffeln oder Würstchen stärken.

• In Croya hatte die Jugendfeuerwehr zu einem Laternen- und Fackelumzug eingeladen. 

Der Laternenumzug der Jugendfeuerwehr Croya wurde von Fackeln begleitet, die für ein warmes Licht sorgten.

Jugendwart Pascal Jahnkow freute sich, dass deutlich mehr Teilnehmer als im Vorjahr den Weg entlang der Alten Bahnhofstraße bis zum Feuerwehrhaus mit Laternen in den Händen mitgingen. Anschließend stand Geselligkeit auf dem Programm: Unter anderem war Erbsensuppe vorbereitet worden, wie Jahnkow beim Start erläuterte und sich ebenfalls auf einen gemütlichen Ausklang des Umzuges freute.

• Für viele Kinder war die Martinsandacht in der Wahrenholzer Kirche der Beginn des Laternenumzugs, viele weitere stießen nach der Andacht oder sogar unterwegs noch zum Zug dazu.

In Wahrenholz fand vor dem Laternenumzug eine Martinsandacht statt.

Kindgerecht präsentierten Kirchenvorsteherin Marion Weseloh und Diakonin Susan Heydecke die Geschichte des Heiligen Martins. Das erste Lied des Abends wurde in der Kirche angestimmt. Mit Fackelbegleitung durch die Jugendfeuerwehr ging es zunächst zum Ehrenmal, wo der Posaunenchor Betzhorn mit dem Martinslied zu einer kleinen Pause einlud. Am Ziel der Reise, dem Feuerwehrgerätehaus, hatten der DRK Ortsverein und die Feuerwehr für den gemütlichen Ausklang des Abends einiges aufgeboten: Bei Würstchen, Brezel, Punsch, Kakao konnte man sich hervorragend aufwärmen und stärken.

• Wie immer am zweiten Samstag im November trafen sich Weißenberger aller Altersklassen auf dem Hof von Carsten Fromhage. In diesem Jahr fiel der Termin auf den Martinstag, sodass die Fackelträger der Jugendfeuerwehr nach ihrem Einsatz beim Martinsumzug in Wahrenholz keine Zeit zu verlieren hatten, damit sich auch der Zug in Weißenberge rechtzeitig in Bewegung setzen konnte.

Das Festkomitee um Kathrin Hilleberg hatte mit Erbsensuppe und Getränken am Verpflegungsstand und einem wärmenden Feuer im Hof alle Vorbereitungenzu einem gemütlichen Abend für die ganze Dorfgemeinschaft getroffen.

Die Kinder und ihre Begleiter machten sich auf den Weg durch das Dorf. Im dunklen Wochenendhausgebiet kamen die vielen selbst gebastelten Laternen richtig zur Geltung.

• Unter dem Motto „Helfen wie Sankt Martin“, hatte die katholische St. Marien-Kirchengemeinde Wesendorf am Samstagabend zum traditionellen Martinsumzug in die Kirche eingeladen und mehr als 80 Kinder und Erwachsene aus dem ganzen Ort waren dabei. Pfarrer Mieczslaw Kamionka zeigte sich bei der Begrüßung von dem guten Besuch, vor allem der jungen Leute, erfreut und lud herzlich zur Andacht ein. „Wir wollen an St. Martin erinnern und wollen wie St. Martin sein“, betonte auch Werner Riedel und las aus dem Evangelium „Ihr seit das Licht der Welt“ vor. Nach einigen gemeinsamen Liedern und getreu dem Motto „Jeder kann St. Martin sein“, stimmte Sabine Kube auf das Licht ein, das den Menschen auch bei Einsamkeit Freude vermitteln kann.

Mit dem Heiligen St. Martin hoch zu Ross zog sich der Umzug durch die Wesendorfer Oppermann-Siedlung.

Nach dem Gebet ging es dann unter der Leitung von Sabine Kube nach draußen in die Wiesenstraße wo der Martinsumzug begann und an der Apotheke am Ärztehaus durch „Gringo“, dem Ponywallach von Hof Leben aus Ummern und dem Heiligen St. Martin (Torben Eilenberger) im Sattel, begleitet wurde. So zog der Martinsumzug durch den Gartenweg, die Stadionstraße und die Lönsstraße, um mit den leuchtenden Laternen und Liedern, darunter „Wie St. Martin will ich werden“ und „Ich geh mit meiner Laterne“ auf sich aufmerksam zu machen. Auch die Stute „Joy“ von Hof Leben war dabei, damit Gringo nicht so alleine war.

Am Gemeindehaus gab es anschließend für alle Kinder und Erwachsene heißen Kakao und Punsch zu trinken. Ein paar gemeinsame Lieder rundeten die diesjährige Martinsandacht mit Umzug in Wesendorf ab.

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