Zu Gast bei Privatbrauerei: Nijmegen-Delegation übt im Isenhagener Land

Letzter Wittingen-Marsch?

Die Marschgruppen gestern Mittag nach der Ankunft im Innenhof der Privatbrauerei Wittingen: Der Delegationsleiter, Oberfeldarzt Dr. Michael Clauss (kleines Foto links), nahm die Meldung ab. Fotos: Wilke

Wittingen. Zum achten und wahrscheinlich auch letzten Mal war gestern die Privatbrauerei Wittingen ein freundlicher Gastgeber für die Nijmegen-Marschierer der Bundeswehr.

Empfangen wurden die 175 Soldaten, darunter sieben Frauen, von Marketing-Leiterin Sonja Rönneberg, Gebietsrepräsentant Thomas Hallmann und Braumeister Norbert Gehring.

Der Delegationsleiter der Bundeswehr, Oberfeldarzt Dr. Michael Clauss, dankte herzlich für die überaus gastfreundliche Aufnahme auf dem Gelände der Brauerei und die aufmerksame Bewirtung. Aus der Feldküche der Bundeswehr gab es deftige Stärkung nach dem herausfordernden Marsch.

Insgesamt marschierten auf der Bromer Straße in Wittingen neun Marschgruppen ein, mit Marschliedern auf den Lippen. Die Marschierer hatten bereits 22 Kilometer vom Truppenübungsplatz Ehra-Lessien bis Wittingen hinter sich gebracht. Es fehlte in Wittingen die Marschgruppe der Bundeswehr-Universitäten, die zehnte Gruppe, da zum Semesterende noch Arbeiten geschrieben werden.

Wegen der Schließungspläne für den Truppenübungsplatz Ehra-Lessien werden die Nijmegen-Marschierer künftig wohl nicht mehr bei ihren Übungsmärschen in Wittingen Station machen können. Zu sehen sind sie am morgigen Donnerstag aber in Gifhorn beim so genannten „Gifhorn-Tag“ (das IK berichtete), in dessen Rahmen die Soldaten nach Nijmegen verabschiedet werden. Der Vorbeimarsch auf dem Marktplatz geht ab 16 Uhr über die Bühne.

Die Vorbereitungen für das Event, das in Nijmegen in den Niederlanden am 20. Juli steigt, laufen bereits seit Anfang Mai. Zwischen Flensburg und Garmisch wird für das Marschier- Highlight geübt.

Von Siegfried Wilke

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