Landkreis Gifhorn: Zwei Pilotprojekte bei Transvaal und Grußendorf

LED-Tafeln warnen vor Wild

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Ein Wildunfallschwerpunkt im Landkreis Gifhorn ist die K 29 zwischen Transvaal und Knesebeck.

Landkreis Gifhorn. Die Zahl der Wildunfälle im Landkreis Gifhorn ist angestiegen. Bei insgesamt 4230 Verkehrsunfällen betrug der Anteil mit Wild im vergangenen Jahr 1280. In diesem Jahr wurden im Kreisgebiet bis zum 30. April bereits 411 (Vorjahr 357) Wildunfälle verzeichnet.

Wie Michael Funke, Fachbereichsleiter Verkehr, gestern mitteilte, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 65 Wildunfallschwerpunkte festgestellt. Dabei handelt es sich um Strecken mit fünf oder mehr Wildunfällen pro Kilometer. 2011 waren es 48 – eine Steigerung von 35 Prozent.

„Wir gehen davon aus, dass das tatsächliche Wildunfallaufkommen um etwa ein Drittel höher liegt. Dabei handelt es sich um Unfälle, die direkt beim Jagdpächter oder gar nicht angezeigt wurden“, schätzt Funke.

Um diesen Trend entgegenzuwirken hat sich eine Wildunfallkommission bestehend aus Vertretern der Polizei, Kreisjägerschaft, Kreisjägermeister und Vertretern des Landkreises zusammengesetzt und sich entschlossen, zwei Pilotprojekte umzusetzen.

Von Carola Hussak

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