Kunstwerke hinter den Türchen

Lebendiger Adventskalender geht in Wittingen in die nächste Runde

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Lebendige Kreativ-Werkstatt: Natascha Engst-Wrede und Ann-Cathrin Knust standen den Grundschülern im Rahmen eines Projekttages mit Rat und Tat zur Seite.

Wittingen – Alle Jahre wieder kommt das Christkind – und seit einigen Jahren auch der Lebendige Adventskalender in die Wittinger Innenstadt.

In der Vorweihnachtszeit werden die Fenster des Stackmannschen Stammhauses zu den „Türchen“, hinter denen besondere Kunstwerke leuchten. Und das werden dieses Jahr ganz neue sein.

Für die künstlerische Umsetzung sorgten Dritt- und Viertklässler der Wittinger Grundschule – die Künstlerin Natascha Engst-Wrede hat mit ihnen gemeinsam an den Bildern gearbeitet. So herrschte jetzt ein buntes Treiben in der Grundschul- Aula, als dort Dritt- und Viertklässler mit viel Begeisterung 24 Bilder für den Lebendigen Adventskalender gestalteten.

Die unterschiedlichsten Motive waren zu finden. Ob ein Weihnachtsmann, ein Tannenbaum oder ein Schlitten voller Geschenke: Ein leichter Weihnachtszauber strömte schon mitten im Herbst durch den Schulalltag. Die Entwürfe stammten von Engst-Wrede, die zusammen mit der Designpädagogin Ann-Cathrin Knust die Kinder begleitete.

„Es ist eine Weihnachtsmotiv-Challenge“, schmunzelte die Künstlerin. Die Jungen und Mädchen hatten in Zweier-Teams die Aufgabe, das jeweilige Bild auf großes Papier zu bringen. Später wurden die kreativen Kunstwerke mit Window-Color-Farben bemalt. „Die Farben werden passend zur Weihnachtszeit in den Tönen einer Kerzenflamme das gesamte Haus Stackmann von innen erstrahlen lassen“, erklärte Engst-Wrede.

Die Kinder hatten mächtig Spaß. Konzentriert widmeten sich die Grundschüler ihren Aufgaben. Knust, Nachwuchskünstlerin aus dem Isenhagener Land, konnte Tipps und Tricks an die Kinder weitergeben. „Es ist eine tolle Aktion“, fand sie. „Die Kinder legen sich alle ins Zeug.“

Auch die Klassenlehrerinnen waren stolz auf ihre Schützlinge. „Jedes Bild ist unterschiedlich geworden, und sie alle haben das so kreativ umgesetzt“, war sich Jessica Schulze mit Jura Heine einig.

Für das Zustandekommen der Aktion dankte Engst-Wrede auch dem Fachhaus Glaubitz: „Ein großer Dank geht an das Team von Glaubitz, welches die Materialbeschaffung möglich gemacht hat.“

VON HILKE BENTES

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