Nordsteimke: Über 1 Million Euro Schaden bei Brand

Laster fährt zwischen Radenbeck und Boitzenhagen gegen Baum

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Leicht verletzt wurde der Fahrer dieses Lasters bei dem Unfall gestern Morgen auf der K 23. 

pg Radenbeck/Boitzenhagen. Bei einem Baumunfall auf der K 23 zwischen Radenbeck und Boitzenhagen wurde gestern ein 60 Jahre alter Lastwagenfahrer aus dem Altmarkkreis Salzwedel leicht verletzt.

Gegen 9.30 Uhr war der Fahrer in Richtung Boitzenhagen unterwegs, als er nach rechts ausweichen musste: Gegenüber der Polizei gab er an, dass ihm ein anderer Lkw entgegenkommen sei, der Richtung Fahrbahnmitte gesteuert habe. 

Das Fahrzeug des 60-Jährigen geriet in den Seitengraben, der Fahrer verlor die Kontrolle über den Wagen und dieser stieß seitlich gegen einen Baum. Der 60-Jährige erlitt nach Polizeiangaben leichte Verletzungen, das Fahrzeug wurde auf der rechten Seite schwer beschädigt. Zur Schadenshöhe gab es zunächst noch keine genauen Angaben. Der Baum wurde durch die Wucht des Aufpralls entwurzelt.

Ein Hubschrauber brachte den Notarzt zum Einsatzort, wurde für den Abtransport des Verletzten aber nicht benötigt. Die K 23 wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten für eine halbe Stunde voll gesperrt. Die Wehren Radenbeck und Knesebeck waren mit 20  Kräften im Einsatz und unterstützten bei der Absicherung der Unfallstelle. Da Baum- und Astteile auf der Straße lagen, zersägten sie das Holz. 

Die Kreisstraßenmeisterei kümmerte sich um die restlichen Arbeiten. Die Polizei Wittingen, (05831) 252880, sucht nach Zeugen, die Hinweise zum entgegenkommenden Lkw geben können. Das Fahrzeug soll grün gewesen sei.

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Weitere Meldungen:

Nordsteimke/Wolfsburg. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte gestern Morgen in Nordsteimke eine Tischlerei mit einem angrenzendem Wohngebäude völlig nieder. Es wurden laut Angaben der Polizei keine Personen verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden von über eine Million Euro.

Um 5.55 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Dicke Rauchwolken waren weithin sichtbar. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Wohnhaus über, das stark beschädigt wurde. Außerdem wurden zwei Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen, die direkt am Gebäude geparkt waren. Die Berufsfeuerwehr und zahlreiche Freiwillige Wehren kämpften mehrere Stunden gegen die Flammen an. Gegen 10. 30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Insgesamt waren rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Davon waren etwa 50 mit Atemschutz unterwegs. In der Spitze wurde mit fast 3500 Litern Wasser pro Minute gelöscht. Brandexperten des 1. Fachkommissariates der Polizei Wolfsburg haben die Ermittlungen übernommen.

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